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Upgrade für Renault Kangoo Z.E.: 270 km Reichweite und Kaufakku optional

Foto: Renault Österreich

Der Renault Kangoo Z.E. mit der neuen Z.E.33-Batterie und bis zu 270 Kilometer Reichweite ist ab sofort zum Preis ab 21.200 Euro bestellbar und ab Oktober erhältlich. Die Langversion Kangoo Maxi Z.E. 33 kostet ab 22.400 Euro (alle Preise exkl. MwSt).

Neue Tarife bei Batteriemiete

Zuzüglich zum Kaufpreis legt Renault für die technisch umfassend aktualisierten Elektrolieferwagen ein neues, vereinfachtes Batteriemietangebot auf. Alternativ zur Batteriemiete gibt es beim Kangoo Z.E. 33 erstmals auch die Option, den Akku zu kaufen. Beim neuen Batteriemietangebot für Kangoo Z.E. 33 und Kangoo Maxi Z.E. 33 zahlen die Kunden bei einer maximalen Laufleistung von 7.500 Kilometern pro Jahr 58 Euro pro Monat (ohne MwSt.). Je weitere 2.500 Kilometer pro Jahr erhöht sich die Miete um acht Euro pro Monat. Vorteil: Das Konzept bietet Schutz vor Fehleinschätzungen der Laufzeit beim Vertragsabschluss. Die Kunden zahlen für die tatsächlich zurückgelegten Kilometer.

Kangoo Z.E. optional mit Kaufakku

Erstmals können Kangoo Z.E. 33 Kunden den Lithium-Ionen-Akku ihres Elektro-Lieferwagens auf Wunsch auch kaufen. Die preisliche Differenz zwischen den Versionen Batteriemiete und Batteriekauf beträgt unabhängig von der Kapazität 7.440 Euro (ohne MwSt.).

Umfangreiches Technikpaket – mehr Reichweite

Renault bietet auch den aktualisierten Kangoo Z.E. 33 in zwei Längenvarianten an: als 4,28 Meter langen Kangoo Z.E. 33 und als 4,67 Meter langen Kangoo Maxi Z.E. 33 Das neue Antriebspaket der Elektrolieferwagen erhöht die Reichweite im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) um 100 Kilometer. Kernstück ist die neue Lithium-Ionen-Batterie mit 33 kWh-Kapazität. Trotz der Kapazitätssteigerung um 11 kWh benötigt der von Renault und LG Chem gemeinsam entwickelte Z.E.33-Akku nicht mehr Platz als sein Vorgänger.

Kangoo mit ZOE-Motor

Ebenfalls neu ist der Elektromotor, der eine komplette Eigenentwicklung von Renault ist: Das effiziente R60-Aggregat basiert auf dem E-Motor der kompakten Elektrolimousine ZOE und entwickelt 44 kW.

Foto: Renault Österreich

Der Kangoo Z.E. 33 erhält ein neues Ladesystem, das es erlaubt, den Lieferwagen an einer Wallbox mit 230 Volt Wechselspannung in rund sechs Stunden auf die komplette Ladekapazität „aufzutanken“. So lässt sich der Kangoo Z.E. 33 über Nacht preisgünstig mit Energie versorgen. Bei moderaten Temperaturen kann – beispielsweise in der Mittagspause – in einer Stunde Strom für 35 Kilometer mehr Fahrstrecke gespeichert werden. Auf diese Weise bleibt der Kangoo Z.E. 33 während des ganzen Tages einsatzbereit.

Vor-Klimatisierung und Wärmepumpe

Besonders energieeffizient arbeitet auch die optionale Klimaanlage, die mit einer Wärmepumpe verbunden ist. Da sie anders als konventionelle elektrische Widerstandsheizungen einen Großteil der Energie zum Heizen nicht mehr aus der Batterie, sondern aus der Umgebungsluft bezieht, benötigt das System weniger Strom. Um Energie zu sparen, verfügt das Klimatisierungssystem außerdem über die Vorschaltfunktion. Solange das Fahrzeug an der Ladestation angeschlossen ist, wird hierfür ausschließlich Strom aus dem Netz genutzt. So hat der Elektrolieferwagen bereits beim Einsteigen eine angenehme Innenraumtemperatur. Der Fahrer kann die Vorklimatisierung mit Hilfe von Lenkradtasten oder per Smartphone vorprogrammieren.

Z.E.-Services – vernetzt und flexibel

Mit neuen vernetzten Services steigert Renault die Flexibilität des Kangoo Z.E. 33 weiter. Hierzu zählt „Z.E. Trip“. Der Dienst erlaubt es, mit dem in das On-Board-Infotainmentsystem R-LINK integrierten Navigationssystem öffentliche Ladepunkte zu lokalisieren und anzusteuern. Z.E. Trip zeigt die Verfügbarkeit jeder Lademöglichkeit in Echtzeit an und gibt Auskunft darüber, ob diese für das Fahrzeug geeignet ist.

Z.E.-Pass für einfacheres öffentliches Laden

Zusätzlich erleichtert Renault den Nutzern des Kangoo Z.E. 33 mit dem Service „Z.E. Pass“ den Zugang zu öffentlichen Ladestationen in ganz Österreich und weiteren Ländern. Z.E. Pass besteht aus einer App und einer RFID-Chipkarte (Radio Frequency Identification). Mit ihrer Hilfe lässt sich aktuell an vielen Stromtankstellen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Belgien bargeldlos Strom „tanken“. Eine vorherige Registrierung bei den einzelnen Ladestationsbetreibern ist hierfür nicht nötig.

Foto: Renault Österreich

Ladestand abfragen – Klimaanlage programmieren

Zusätzlich bleibt für den Kangoo Z.E. 33 der vernetzte Service „My Z.E. Inter@ctive“ verfügbar, der es ermöglicht, die Batterieladung und die Vorklimatisierung des Innenraums aus der Ferne per PC oder Smartphone zu programmieren und zu steuern. Außerdem lassen sich die aktuelle Restreichweite und die verbleibende Ladedauer des Elektrotransporters abfragen.

Hinzu kommt „My Z.E. Connect“, um den aktuellen Ladezustand der Batterie jederzeit über PC, Smartphone oder Mobiltelefon abzufragen. Das Leistungs­paket beinhaltet außerdem die Möglichkeit, sich bei schwachem Ladestand per E-Mail oder SMS benachrichtigen zu lassen.

Quelle: Renault Österreich

Elektroautor dazu…
Sicher ein schönes Upgrade für den elektrischen Transporter oder Familien-Groß-Kombi von Renault. Schade, dass man nicht auch das Ladesystem (Chameleon-Charger) vom ZOE übernommen hat. Vielleicht wären 43 kW Ladeleistung nicht nötig gewesen aber zumindest 22 kW oder 11 kW Lade-Power wären wünschenswert gewesen. So hätte man das praktische E-Auto auch langstrecken-tauglich machen können. Bei der Maxi-Version in der PkW-Variante ist deutlich mehr Platz im Unterboden als bei der normalen Version. Das wäre von Renault innovativ gewesen, diesen optional auch mit 66 kWh-Akku anzubieten. So eine Variante – da bin ich mir sicher – würde sehr viele Käufer finden.

Was ist eure Meinung zum überarbeiteten E-Transporter von Renault?

5 Kommentare

  1. Selttsam ist zu sehen was da für ein fetter Mmotorblock verbaut ist. Seit wann benötigt man für einen Elektromotor denn ein Getriebe ? Es ist doch nun gerade so, das man bei einem solchen eben keines bnötigt. Ech kann man die unnötigen Antriebe weg designen in dem man den Antrieb in die beiden Vorderräder ein baut, oder am besten in alle 4 Räder.

    • Hallo Max,
      beim Elektromotor braucht man kein herkömmliches Getriebe mit mehreren Gängen – das stimmt und das ist ein riesiger Vorteil.

      Was jedoch bei den meisten Elektromotoren schon verbaut ist, eine einfache Untersetzung, die dann doch aus ein paar Zahnrädern besteht. Hier ist das gut erkärt: https://e-move.at/news/getriebe-und-elektroantrieb/?cn-reloaded=1

      Und manche Elektroautos – aber sehr wenige (der Taycan z.B) haben auch ein 2-Gang-Getriebe eingebaut. Siehe: https://de.motor1.com/news/361620/porsche-taycan-technik-elektroauto/

      Bei den Fotos von Elektromotoren von E-Cars ist aber sehr oft auch oben die gesamte Leistungselektronik zu sehen. Dazu gehören z.B. AC-DC-Wandler und DC-DC-Wandler und Online-Ladegerät. Der eigentliche E-Motor ist da oft nur ein kleiner Bestandteil.

      Den Radnaben-Antrieb, den du ansprichst, den gibt es auch. Dieser hat sich aber nicht durchgesetzt, da er vor allem sehr viel ungefederte Masse mit sich bringt, was eher bei einem Auto suboptimal ist.

  2. Es spricht wirklich vieles für die elektrischen Renault-Modelle – außer die legendär schlechte Renault Qualität… Mein Tipp: Ähnliche Fahrzeuge von seriösen Herstellern kaufen.

    • Peter Watzak says:

      scheinbar lebe ich auf einem anderen Planeten. In meinem Fuhrpark habe ich seit Jahren mit den Renault Fahrzeugen die allergeringsten Probleme. Espace 395.000 km, Trafic knapp 400.000 km, Kangoo Diesel 270.000 km und 400.000 km, Kangoo ZE 80.000 km. (gesamt ca. 1.500.000 km)
      Bisher keine großen Reparaturen, die elektrischen Anlagen funktionieren bis zu den Spiegeleinstellungen auch bei den ältesten Lieferwagen. Alle Originalmotore, alle Getriebe original und keine Rostlauben. Fahrzeuge werden sorgfältig behandelt und sind im Pool und werden von vielen verschiedenen FahrerInnen benutzt. Streckenmix ca. 40% Stadt 60% Langstrecke.
      Ich kann über die Qualität bei Renault nur positiv berichten.

      • Das ist doch sehr erfreulich. Ich fahre jetzt meinen zweiten ZOE und bin auch sehr zufrieden. Bis auf die Schwachstelle bei der vorderen Radaufhängung, was aber beim ersten und 2. ZOE anstandslos auf Garantie repariert wurde, läuft der Wagen echt super.

        Also mich überzeugt dein Kommentar – ehrlich gesagt – deutlich mehr als der von Hubert (sorry Hubert ;-)), da mit Fakten untermauert.
        Was jedoch jetzt mal liefern könnte, den neuen Kangoo ZE, der schon vor eineinhalb Jahren vorgestellt wurde und echt schick ausschaut.

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