Warum schreibe ich über Elektroautos?

Elektroautor im TwiztyElektroautor.com ist ein weiterer Blog über – wie der Name bereits sagt – über Elektroautos. Als E-Mobilitäts-Interessent werden Sie vielleicht sagen – „da gibt’s doch eh schon so viele“. Aber das macht nichts – denn, je mehr über dieses wichtige Thema schreiben, desto besser.

Meiner Meinung nach ist die Elektromobilität die größte Herausforderung in der Automobilbranche seit der Erfindung des Autos überhaupt. Anfangs waren die Elektroautos den Autos mit Benzinmotoren sogar weit überlegen.

Leider kam es jedoch aus vielerlei Gründen dazu, dass der Verbrennungsmotor den großen Durchbruch erlebte. Mit ihm kam es natürlich auch zum großen Siegeszug der Erdölindustrie. Lobbies entstanden immer mehr um das Thema Auto und benzinbetriebene Autos wurden ca. 100 Jahre so gut wie nie nach Alternativen hinterfragt.

Zum Glück ist das in den letzten Jahren anders. Das Erdöl wird immer knapper, die Luft zum Atmen immer dicker und Kriege um das schwarze Gold immer häufiger. Gerade deswegen ist das Elektroauto so eine große Herausforderung. Es geht nicht nur darum technische einwandfreie Elektromobile zu bauen, die ein vollwertiger Ersatz für Benziner sind, sondern vielmehr geht es darum, die weltweit eingefahrenen Struktur zu brechen, neue Jobs zu schaffen und die vielen Skeptiker von dieser grandiosen Technologie zu überzeugen.

Überzeugungsarbeit leisten, News und Wissen über Elektroautos kundtun, ist Ziel meines Blogs. Im Unterschied zu vielleicht anderen E-Blogs, möchte ich kein reiner News-Blog sein, sondern als Ratgeber auch Themen aufgreifen, die so nicht von vielen aufgegriffen werden. Das sind z.B. die zahlreichen Vorurteile gegenüber Elektroautos, die viel zu oft weitergegeben werden, ohne hinterfragt zu werden.

Wenn Sie Anregungen und Ideen für meinen Blog haben, oder auch gerne Artikel darin schreiben würden, kontaktieren Sie mich unter:

volker@elektroautor.com

Ich freue mich über Ihr Feedback.

12 Kommentare

  1. franz gschwantner says:

    ich würde gerne eine nachvollziehbare anleitung zum umbau eines fiat punto zum elektroauto lesen

    • Hallo Franz,

      kann dir ev. ein wenig mit Informationen helfen. Bin gerade mit meinem kleinen Flitzer fertig geworden.

      • Hallo Günther,
        das Thema Elektroauto-Umbau finde ich auch sehr interessant. Da würde ich auch gerne mal was auf meinem Blog drüber berichten – leider kann ich das jedoch nicht aus eigenen Erfahrungen. Mich persönlich würde auch ein Umbau einer alten Vespa auf Elektroantrieb interessieren. Kennst du dich mit 2-Rädern auch aus?

  2. Nicole Schlotterer says:

    Kann mich nur anschließen bei der Aussage: je mehr drüber reden, schreiben, diskutieren desto erfolgreicher wird die e-Mobilität auch angenommen und ein Umdenken findet statt! Tolle Seite!

  3. Bei Umbauten kann ich gerne helfen. Ich bin dabei einen Shop für solche Umbauten einzurichten. Erfahrung ist natürlich auch vorhanden.

    Gerhard

  4. Servus,

    kann zur Motivation eines Umbaus beitragen. Ich bin seit 3 Jahren täglich mit einem E-Käfer unterwegs und er läuft und läuft und läuft. Viel zuverlässiger als ein Benziner und ohne Service und Ölwechsel.

  5. Wolfgang Kraus says:

    Warum kommt keiner auf die Idee mittel einen kleinen Benzinmotors über einen Drehstromgenerator Strom für einen Elektroantrieb zu erzeugen ? Die Reichweitenprobleme wären dann gelöst. Mittlere Kreuzfahrtschiffe erzeugen jetzt schon mittels Diesel Strom für einen Elektroantrieb

  6. Auf die idee sind schon allle gekommen, und gibts auch schon. BMW Opel…. Aber dann hast wieder einen Verbrenner an Board….

  7. als Übergang zum reinen E-Antrieb wäre eventuell folgender Link interessant…

    https://www.oeamtc.at/autotouring/serie/der-wunder-hybrid-aus-vorarlberg-22761510

  8. Das Thema Elektroauto ist ja im Trend. Ich habe in einer Studie gelesen, dass “ 75.000 Arbeitsplätze in der Antriebstechnik wegfallen“ werden und nur 25.000 neue Stellen dazukommen. Hier die entsprechende Quelle: https://www.hrblue.com/wirkungen-der-fahrzeugelektrifizierung-auf-die-beschaeftigung-am-standort-deutschland-elab/
    Ich wüsste gerne, ob man dabei einer Studie vertrauen kann oder ob etwaige Faktoren nicht berücksichtigt wurden? Denn mich wundert es ehrlich gesagt, dass nur so wenig neue Arbeitsplätze dazu kommen.

    • Alexander says:

      Wenn man nur den Verbrenner-Motor durch einen Elektromotor ersetzt, sind solche Zahlen zu erwarten.
      Schließlich geht die Anzahl der beweglichen Komponenten von 200 auf ca. 20 zurück und Schmierstoffe, etc. fallen weg. Da gibt es schlicht weniger, was kaputt gehen kann oder was produziert werden muss.

      Das Auto an sich wird bei aktuellen Verkehrskonzepten sowieso schon in Frage gestellt, weil bei solchen Konzepten etwas in die Zukunft gedacht werden muss. Und in der Zukunft spielen halt Autos in Städten eine deutlich geringere Rolle als heute; ergo muss ein Autohersteller sich sowieso auf Veränderungen einstellen.

      Wer sich nicht verändert, bekommt als Unternehmen irgendwann Probleme und muss Leute entlassen. Wie viele VW deswegen entlassen muss weil es sich zu langsam auf diese Veränderung eingestellt hat, ist schwer zu berechnen. Aber das Arbeitsplätze bei einem simplen Austausch eines komplizierten durch einen einfachen Motor wegfallen ist offensichtlich. Die restlichen Faktoren können allerdings diese Zahlen auch in ihr Gegenteil verkehren und der große Schock bleibt aus.

      Aber diese Zukunftswette muss die Branche halt auch eingehen.

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