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US-Start-up will mit Elektroflugzeug durchstarten

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Foto: Screenshot www.weflywright.com

„Wright One“ soll Passagiere ab 2027 von London nach Paris befördern

Das US-Start-up Wright Electric www.weflywright.com will in den nĂ€chsten zehn Jahren einen vollkommen elektrisch betriebenen kommerziellen Flugverkehr zwischen London und Paris etablieren. FĂŒr diesen Zweck ist ein FluggerĂ€t namens „Wright One“ geplant, das 150 Passagiere ĂŒber eine Strecke von bis zu 300 Meilen (rund 483 Kilometer) transportiert. Erste Airlines wĂŒrden bereits Interesse zeigen.

Umweltfreundlich, billig, leise

„Unser Ziel ist es, alle KurzstreckenflĂŒge innerhalb der nĂ€chsten 20 Jahren auf vollelektrischen Betrieb umzustellen. Unser erstes Flugzeug wird eine Passagiermaschine, die speziell fĂŒr FlĂŒge zwischen New York und Boston, London und Paris oder Seoul und Jeju gedacht ist“, heißt es. Die Vorteile des Verzichts auf fossile Brennstoffe: „Wenn wir den Jet-Treibstoff aus der Gleichung nehmen, könnte das den Preis von Flugreisen drastisch senken. Je nachdem, wie dieses Flugzeug dann gebaut ist, wĂ€re es auch deutlich leiser als ein herkömmliches Modell“, zitiert „BBC News“ den Wright Electric-MitgrĂŒnder Jeff Engler.

Im Laufe der vergangenen paar Wochen hĂ€tten Vertreter des Unternehmens bereits zahlreiche vielversprechende GesprĂ€che mit potenziellen GeschĂ€ftspartnern gefĂŒhrt. „Wir freuen uns, berichten zu dĂŒrfen, dass wir schon eine mögliche Partner-Airline gefunden haben“, so das Start-up im eigenen Unternehmensblog. Laut BBC-Bericht handelt es sich dabei um die britische Billig-Fluglinie easyJet Easyjet.com . „Außerdem will anscheinend auch ein individueller Kunde mit hohem Netto-Einkommen unseren elektrischen 150-Sitzer als seinen fĂŒnften Privatjet einsetzen“, so der erste Bericht von den laufenden Verhandlungen.

Große HĂŒrden zu meistern

Ob und wann genau die „Wright One“ ihren Flugbetrieb aufnehmen wird, steht noch nicht fest. Bis es soweit ist, muss das Unternehmen nĂ€mlich noch einige HĂŒrden meistern. FĂŒr die Entwicklung des elektronischen Flugzeugs werden etwa unter anderem sehr starke Batterien benötigt. „Hier sind wir von den Innovationen und der Entwicklung im technologischen Sektor abhĂ€ngig. Wenn keine entsprechend ausgereifte Technologie zur VerfĂŒgung steht, hat das Flugzeug nicht die nötige Kraft, um ĂŒber weitere Strecken zu fliegen“, gibt Engler zu bedenken.

Nicht außer Acht zu lassen ist, dass sich Wright Electric mit seinem Vorstoß auch gegenĂŒber harter Konkurrenz durchsetzen muss. Zu den Mitbewerbern in diesem Sektor zĂ€hlt beispielsweise auch Airbus www.airbus.com , das seit 2014 an einem E-Zweisitzer namens „E-Fan“ bastelt und dazu auch eine grĂ¶ĂŸere Version mit 70 bis 90 PlĂ€tzen plant.

Quelle: pressetext.com

Ein Kommentar

  1. gerhard von Hinterberg says:

    Wenn ich es positiv sehe, finde ich das endgeil. Aber…..
    Das hört sich wieder so an, ich will, dann werden Fördergelder eingenommen, und man hört nie wieder etwas davon.

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