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Renault-Nissan-Allianz tritt Climate Action Group bei und unterstützt die Wiener R20-Konferenz

Renault Elektroautos
Foto: Robert Schoehuys, Renault

Die seit 1999 existierende Allianz Renault-Nissan unterstützt die vom ehemaligen Gouverneur Kaliforniens Arnold Schwarzenegger gegründete Klima-Aktionsgruppe Climate Action Group R20, indem sie bei der Wiener R20-Konferenz (vom 31. Januar bis 1. Februar) als Partner fungiert.

Die Konferenz ist die zweite internationale Großveranstaltung der Gruppe und konzentriert sich mit einer Reihe von Foren und Präsentationen auf die Frage, wie durch den Einsatz nachhaltiger Energieformen die Zukunft gestaltet werden kann.Die Rednerliste umfasst auch Umweltexperten von Renault und Nissan.Doch die Allianz präsentiert sich auch außerhalb des Konferenzsaales. Als weltweiter Marktführer für Zero Emission-Mobilität stellt sie den Konferenzteilnehmern eine Flotte von Elektrofahrzeugen für Probefahrten zur Verfügung. Neben dem Nissan LEAF, aktuell das weltweit meistverkaufte Elektrofahrzeug, warten auch der Renault Fluence Z.E. und der Renault Kangoo Z.E. auf interessierte Testpiloten.

Die Aktionsgruppe R20 Regions of Climate Action ist eine öffentlich-private Partnerschaft ohne Gewinnerzielungsabsicht, gegründet im Jahr 2010 vom damaligen Gouverneur Arnold Schwarzenegger und anderen globalen Führungspersönlichkeiten in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen. Gemeinsames Ziel ist die Förderung und Implementierung von Projekten, die auf lokaler Ebene ökonomischen und ökologischen Nutzen erzielen, z.B.  in Form eines verringerten Energieverbrauchs, niedrigerer Treibhausgas-Emissionen, starker lokaler Wirtschaftsräume, verbesserter öffentlicher Gesundheit oder neu geschaffener, „grüner“ Beschäftigungsverhältnisse.

Wie die Allianz Renault-Nissan vertritt auch die Gruppe R20 entschieden die Meinung, dass das Problem des Klimawandels mit höchster Dringlichkeit zu lösen ist, weil mit jedem verlorenen Tag die Kosten zur Stabilisierung der Treibhausgas-Emissionen und ihrer Auswirkungen auf das Klimasystem höher werden.Zusammen haben Renault und Nissan weltweit über 70.000 Elektrofahrzeuge verkauft, seit das erste Elektrofahrzeug der Allianz – der Nissan LEAF – im Dezember 2010 eingeführt wurde.

Im Unterschied zu anderen Herstellern von Elektroautos setzt Renault und Nissan nur auch 100 % „echte“ Elektroautos – d.h. Hybrid und Range-Extender sind Tabu. Dieses konsequente, von manchen auch als riskant angesehene, Vorgehen finde ich aber bemerkenswert und wird hoffentlich zukünftig von weiteren Erfolgen gekrönt.Das kompakte Stadtauto Renault ZOE erscheint in den kommenden Monaten in den Verkaufsräumen der europäischen Händler (in Östereich ist Juni bestätigt worden). In der Entwicklung befinden sich zudem der Nissan e-NV200 LCV, der als Pkw und Nutzfahrzeug erhältlich sein wird, sowie ein Oberklasse-Elektroauto von Infiniti.