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ÖSTERREICH: Ein fossilfreier Weltumwelttag für die Politik

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Bundesverband nachhaltige Mobilität initiiert fossilfreien Tag für die Politik – Verkehrsminister Leichtfried mit E-Auto unterwegs

Der Weltumwelttag am 5. Juni soll jedes Jahr erneut das Umweltbewusstsein forcieren. Zum diesjährigen Umwelttag hat der „Bundesverband nachhaltige Mobilität“ in Wien eine Brücke zwischen Politik und Elektromobilität geschlagen.

„Grund genug für den Bundesverband nachhaltige Mobilität, um mit einer etwas anderen Aktion darauf aufmerksam zu machen, dass gerade im Mobilitätsbereich ein Umdenken notwendig ist“, sind sich Doris Holler-Bruckner, Roland Dimai, Richard Absenger aus dem Präsidium des Bundesverbands einig und rufen aus diesem Anlass zu einem fossilfreien Tag auf.

Verkehrsminister Jörg Leichtfried hat an der Aktion teilgenommen und fuhr im E-Auto zu seiner ersten Rede im Bundesrat. „Bei umweltfreundlicher Mobilität geht es um mehr, als den Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor zu ersetzen. Es geht darum, ein attraktives Angebot zu schaffen.  E-Autos und öffentliche Verkehrsmittel sind da die perfekte Kombination. Das schont die Umwelt und bringt mehr Lebensqualität für die Bevölkerung“, so Verkehrsminister Jörg Leichtfried.

Verkehrswende für viele bereitst Realität und Gegenwart

„Die Verkehrswende ist für viele von uns bereits Realität! Nur ein Quadratmeter Photovoltaikanlage am Dach reicht aus, um mit dem pro Jahr gewonnenen Sonnenstrom  rund 1.000 km elektrisch zu fahren“, sagt  Doris Holler-Bruckner  vom Bundesverband nachhaltige Mobilität. Sie ist erfreut darüber, dass sich Verkehrsminister Jörg Leichtfried  an der Aktion beteiligt und mit einem „fossilfreien Tag“ zeigt, wie die Zukunft schon heute möglich ist, genauso wie einige Landespolitiker und Bürgermeister, die in den nächsten Tagen ebenfalls mit Elektrofahrzeugen unterwegs sind.

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Österreichischer Verkehrsminister und Doris Holler-Bruckner vor dem Parlament

100 % fossilfreie Mobilität -Entkarbonisierung notwendig

Im Klimavertrag von Paris, der auch von Österreich unterzeichnet wurde, hat die Staatengemeinschaft eine Entkarbonisierung der Wirtschaft beschlossen. Der Verkehr ist das größte Sorgenkind beim Klimaschutz – und der einzige Sektor mit im Vergleich zum Jahr 1990 steigenden Treibhausgas-Emissionen! So konnte der Gebäudebereich seine klimaschädlichen Emissionen seit 1990 um 42 Prozent reduzieren, während jene des Verkehrs in der gleichen Zeit um 58 Prozent gestiegen sind. Noch dazu sind wir im Verkehrsbereich zu 93 % von fossiler Energie abhängig.

Bereits heute ist ein Umstieg auf 100 % fossilfreie Mobilität möglich. Der Bundesverband nachhaltige Mobilität zeigt  im Rahmen des Weltumwelttags, wie eine Verkehrswende aussehen kann:  Es ist ein Mix aus öffentlichem Verkehr, zu Fuß gehen,  Rad fahren und E-Mobilität, so wie die meisten Elektroautofahrer aus dem Bundesverband schon heute täglich ihre Wege machen. Elektrisch fahren ist für sie ein Teil der Fortbewegung.    

Politiker mit Elektroautos…

In der Schweiz fährt übrigens Regierungsmitglied Doris Leuthard bereits ein Elektroauto als Dienstfahrzeug und Fürst Albert von Monaco hat gleich mehrere Elektrofahrzeuge im Einsatz. In Österreich gibt es einige E-Autos in den Flotten der Ministerien und in manchen Landesregierungen und in ländlichen Regionen sind einige Bürgermeister immer öfter mit E-Carsharing-Fahrzeugen zu sehen.

Quelle: Doris Holler-Bruckner, Präsidentin Bundesverband nachhaltige Mobilität
www.bvmobil.at

  

… ein Kaffee für den Autor ;-)… ein Kaffee für den Autor ;-)

3 Kommentare

  1. elektroautofan says:

    nun, die damen und herren von der politik haben leicht zu reden…..
    wenn ich bundesminister wäre, bräuchte ich nicht viel nachzudenken, wie
    ich ein elektroauto finanzieren kann.
    (welches alltagstauglich ist!)
    was mich noch mehr erstaunt, ist, dass die frau doris holler-bruckner behauptet,
    mit 1 m2 photovoltaikanlage könne man im jahr mit dem e-auto 1000km fahren………………………
    gibt es eine pv-anlage mit 100%wirkungsgrad?
    und braucht dann das auto für 100km nur 2 oder 3 kWh?
    oder habe ich etwas falsch verstanden?

    und:
    WO BLEIBT EINE FÖRDERUNG AUF BUNDESEBENE, WIE IN DEUTSCHLAND,
    DASS JEDER, AUCH PRIVATE, DIE VÖRZÜGE DER E-MOBILITÄT GENIESSEN KANN ?

    jo mei, – was solls.
    man wird nach wie vor schräg angeschaut, wenn man ein e-auto hat.

    was noch zu sagen ist:
    in tirol interessiert sich die schwarz-grüne regierung keinen deut für
    die e-mobilität!
    traurig aber wahr.

    andreas meister

  2. elektroautofan says:

    was ich noch sagen wollte:
    in innsbruck wurde das gratis-parken für e-fahrzeuge
    beschlossen.
    das ist sehr gut, – jedoch
    die innsbrucker grünen stimmten dagegen…….
    sie wurden gottseidank über stimmt!!

  3. stekueh says:

    4 PV Module haben ca. 1 kW Peak und erzeugen an einem guten Standort 1.000 kWh pro Jahr. Ein Modul hat die Abmessung von 1 x 1,6m. 4 Module also 6,4 qm. D.h. 1 qm generiert rund 156 kWh. Mein Nissan Leaf „verbraucht“ in etwa 16 kWh / 100 km. Also geht die Rechnung sehr gut auf!

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