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Zweite E-Rallye RIVE MAROC geht im Herbst in Marokko an den Start

Zu Besuch bei einem der weltgrößten Solarkomplexe in Ouarzazate Foto: rivemaroc.com.

Bei der diesjährigen Elektromobil-Rallye RIVE MAROC, welche am 15. Oktober in Tanger, Marokko startet, anschließend 800 km über den Tichka-Pass im Hohen Atlas bis nach Ouarzazate im Süden Marokkos führt, sollen insgesamt bis zu 20 Elektrofahrzeuge an den Start gehen.

Die erste E-Rallye in Marokko sorgte bereits 2017 für Begeisterung im nordafrikanischen Königreich. Die Fäden hinter diesem einzigartigen Event ziehen zwei mutige Frauen: die deutsche E-Pionierin Silvia Brutschin, sowie die marokkanische Ingenieurin Samira Arjdal, welche bereits im ersten afrikanischen Team an der Schweizer e-Trophy WAVE teilnahm.

Rallye für mehr Nachhaltigkeit auf der Welt

Die Veranstalterinnen wollen mit dem spektakulären Event auf ökologische Problemstellungen und mögliche Lösungsansätze im Alltag aufmerksam machen. Erneuerbare Energien sowie Plastikreduzierung sind Themen der Rallye. Daneben soll mit der Aktion die Ladeinfrastruktur der Unterkünfte entlang der Strecke gefördert werden. Diese werden nach der Rallye für weitere E-Mobilisten zur Verfügung stehen und die Durchfahrt für E-Fahrzeuge in diesem Teil der Welt ermöglichen. Die Regierung unterstützt E-Mobilität bereits seit 2018 durch Ausbau erster Schnellladestationen entlang der Autobahn.

Erfolgreicher Auftakt in 2017

Das erste RIVE MAROC Event fand ein Jahr nach dem Klimagipfel in Marrakesch 2016 statt. Bei der Konferenz war E-Mobilität eines der Hauptthemen. Die Rallye konnte als Antwort auf den Klimagipfel den Beginn der E-Mobilität in Marokko mit einer gelungenen Premiere 2017 aufweisen. Die Veranstaltung war trotz schwerer Erkrankung von Brutschin und deren Ausfall vor Ort erfolgreich. Ladehalte wurden bei Firmen, Kommunen, Unterkünften, einer Universität und einer selbstgelegten Infrastruktur im Hohen Atlas organisiert. Alle Fahrzeuge erreichten das Ziel. Der Gewinner der RIVE Maroc 2017 ist das österreichische Team Yousoom mit einem Hyundai Ioniq. Alle Teilnehmer wurden am Ankunftsort, der Filmstadt Ouarzazate, beinahe wie Filmstars gefeiert.

Siegerpunkte für mehr Nachhaltigkeit und soziales Engagement

Die Punkte für den Sieg konnten in zehn Wertungskategorien erworben werden. Von der Effizienz der Fahrzeuge bis hin zu ökologischen sowie sozialen Gesichtspunkte flossen diese in die Wertung ein. Ein Beispiel ist der Besuch einer Eco-Schule im Atlasgebirge. Die Schüler bewerteten die Fahrzeuge und vergaben Punkte. Die E-Pioniere erhielten weitere Punkte durch die Mitnahme gebrauchter Computer einer deutschen Organisation, welche vor Ort ein Second-Life erhalten.

Foto: rivemaroc.com.

Förderung des Nachhaltigen Tourismus durch E-Mobilität

Ein Ziel der RIVE MAROC ist der Aufbau einer ersten lokalen Infrastruktur für E-Fahrzeuge. Dank der vielen Beiträge bisheriger Teilnehmer und deren Engagement in sozialen Netzen und lokalen E-Mobil-Veranstaltungen, konnten seit dem letzten Event bereits weitere europäische E-Mobilisten in Marokko begrüßt werden. Ein besonderer Höhepunkt war der Empfang eines E-Fahrzeuges, welches gestartet von Südafrika den gesamten afrikanischen Kontinent elektrisch bis Marokko erfuhr. Nachhaltiger Tourismus und E-Mobilität passen zusammen. Deshalb war es auch ein Leichtes für die Organisatorinnen, die erste ökologische Kasbah Südmarokkos für die Installierung einer eigenen Ladestation zu gewinnen.

Weitere Informationen zur RIVE MAROC findet ihr unter www.rivemaroc.com

Über EPAMAROC

EPAMAROC ist 2016 zum Anlass des Klimagipfels COP 22 in Marrakech ins Leben gerufen worden. EPAMAROC setzt sich für E-Mobilität in Marokko ein aber auch für weitere grüne und soziale Projekte. In Planung ist die die Firma EPAMAROC mit Konzentration auf Vermittlung und Durchführung von deutsch-marokkanischen Projekten & Events in ökologischen Bereichen.

 

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