alle News / Leaf Tagebuch / Nissan

Leaf-Book – Tag 22: Wie leise (laut) ist der Leaf wirklich? (Video)

Heute gibt es einmal weniger Worte und dafür bewegte Bilder und was zum Hinhören. Dass der Leaf innen extrem leise ist, das ist bekannt und ich habe auch vom Tag 11 einen kurzen Video dazu veröffentlicht – siehe hier.

Jetzt wollte ich aber auch mal der Frage nach gehen – wie hört sich der Leaf von außen an? Wie nehmen ihn Passanten war? Ist er so leise, dass er sich gefährlich wie eine Raubkatze heranschleicht oder verraten ihn doch seine Reifen und der himmlische Wind? Ich habe ein Video zusammengeschnitten, beim Dreh hat mir mein Nachbar freundlicher Weise geholfen und das hier ist dabei heraus gekommen:

Man sieht bei dem Video eigentlich ganz gut, dass die künstlichen Geräusche des Leaf eigentlich nur im untersten Geschwindigkeitsbereich deutlich wahrnehmbar sind – also so bis zu 10 km/h. Ab 30 km/h schalten sich diese sowieso automatisch ab. Generell bin ich kein Freund der künstlichen „Lautmachung“ von Elektroautos, aber das ist mal ein Thema für einen eigenen Bericht. Persönlich bin ich sehr froh, dass man diesen Fußgängerwarnton auch ausschalten kann. Allerdings muss man das jedes Mal nach dem Starten des Systems erneut deaktivieren, geht aber über einen einfachen Kippschalter links vom Lenkrad.

Elektroautos sind sehr, sehr leise – aber man sieht auch im Video, dass gerade die Abrollgeräusche der Reifen und die Windgeräusche ab ca. 30 km/h wirklich den größten Anteil der Geräuschentwicklung nach außen haben.

Begleitet von einem futuristischen – nur leicht hörbarem, singenden Pfeifton des Elektromotors jetet das Fahrzeug elegant dahin. Bei der Beschleunigung lässt der Leaf wirklich nichts anbrennen, der Motor bzw. die Induktionsgeräusche sind dann etwas stärker hörbar. Vermutlich wird es aber wohl nie ein Benzinauto geben, selbst aus der teuersten Premium-Klasse, welches so leise wie der Leaf sein wird.

  1. Ich – als ein E-Auto Befürworter – bin schon ein echter Fan deines Tagebuches geworden. Echt spannend und informativ. Informationen die man so auf den E-Auto Sites nicht erhält. Leider geht das Testmonat bald zu Ende :-(
    Durch die vielen Bilder und Videos hast du mir das Auto echt schmackhaft gemacht…..

    • Ohhhh – vielen Dank für die Komplimente! {:-)
      Tja – leider muss ich das Auto am 24. Okt. wieder zurück geben, hilft nichts. War aber eine schöne Zeit. Den Leaf kann ich schon sehr empfehlen, würde aber besser noch etwas auf die überarbeitete Version mit dem besseren Ladegerät warten. Dann lässt er sich zu Hause auch schneller aufladen.

  2. Ich verfolge schon seit Beginn Deiner Aufzeichnungen wie es Dir mit dem NISSAN Leaf so ergangen ist. Sehr interessante Erfahrungen geben einem einen besseren Eindruck über die E-Fahrzeuge. Ich hoffe dass Du nach dem Leaf bald wieder ein E-Fahrzeug zum testen bekommst und uns darüber wieder so ausführlich informierst.

    • Für 4 Wochen werde ich wohl so schnell nicht mehr ein Fahrzeug zum Testen erhalten {:-) aber ich visiere schon die nächsten Fahrzeuge an, die ich gerne testen möchte und dann auch darüber berichten werde.

      Interessant wären so z.B. Renault Twizy, Renault Zoe, Nissan NV200 EV, …

  3. Das ist mal ein sehr gutes Video zum Thema. Besonders freut mich, dass auch ans Rückwärtsfahren gedacht wurde!

    Was die künstlichen Geräusche betrifft hast Du vollkommen recht, das ist ein ganz großes eigenes Thema. Auf jeden Fall kommt mir das beim Leaf sehr viel dezenter vor als z. B. beim Fisker Karma.

    Ein anderes interessantes Thema wäre, dass sich auch Elektroautos an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten müssen, die mit Lärmschutz oder noch besser mit der Luftgüte begründet werden – wie z. B. Tempo 100 auf der Inntalautobahn. Siehe auch:

    • Hallo Gerold,
      ein interessanter Punkt, den du da ansprichst – das mit den IGL-Geschwindigkeitsbeschränkungen. Aber wenn Elektroautos da schneller fahren dürften wie andere, das würde wohl ziemlich für Aufruhr sorgen.

      Obwohl in Norwegen dürfen die E-Autos sogar auf der Busspur fahren, gratis parken, sind von der MwSt. befreit, etc…
      Norwegen ist momentan europaweit, wenn nicht weltweit ein absolutes Musterbeispiel. Siehe auch:
      http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1074375

  4. Die Geräuscharmut ist wirklich beeindruckend; in natura noch mehr als durch das Video vermittelt wird, finde ich; ich habe den Leaf – in städtischer Umgebung mit zahlreichen anderen Geräuschen – als völlig lautlos empfunden.

  5. Ja, die Jugend Da sind noch ein paar Bugs drin. Der erste gro e Schachzug war 1998 die Vorstellung des all-in-one Computers iMac. Das habe ich anders waogrenhmmen. 1982 sa ich an einem Apple IIe (mit 80-Zeichenkarte) und bte flei ig Fortran und Basic (und spielte Mystery House mit de Filter gegen b se W rter Danach kam die graphische Oberfl che, die (nach ersten Experimenten von Xerox) Standards gesetzt hat und Microsoft erst Jahre sp ter mit Windows95 richtig abgekupfert hatte.Jede andere Firma hatte auch die Chance, die geilen Sachen zu machen, die Apple gemacht hat. Haben sie aber nicht. Immer wieder war es Apple, die echte Innovationen in den Markt gebracht haben. W hrend wir hier ein ABM-Programm f r arbeitslose Rechtsanw lte mit dem Abmahnwahn nach dem Urhebergesetz unter Beihilfe williger Staatsanw lte geschaffen haben, um die Marktwirtschaft aufzul sen, hat Apple gezeigt wie man mit Musik und iTunes erfolgreich Geld verdienen kann nach dem alten ostfriesischen Motto: Wie k nnen auch anders! Ja, ich finde manches merkw rdig: Die Sexkontrolle im Appstore, die harten Bandagen beim Digital Rights Management, die familienunfreundlichen extrem hohen Preise usw. Aber das ndert nichts an dem bedingungslosen Respekt, den ich f r Steve Jobs Lebenswerk habe. Die Neiderdiskussion ist widerlich.Ich sitze brigens an einem Windows7-PC mit vier Kerneln (gibts bei Apple auch, dreimal so teuer, aber mit richtigem Unix drunter). Aber ich habe ein iPhone und mein n chstes Notebook wird ein Apple-Rechner sein, weil die Air-Viecher wahnsinnig leicht sind. Und dann bin ich noch mehr in der Multikultirechnerwelt. Religi ser Fundamentalismus war fr her. Steve hat einen eine Superjob gemacht. Danke.

  6. Mein persf6nlicher Account ist ja eigentlich auch nicht wikrilch persf6nlich, sondern entspricht so ziemlich dem, was ich fcber’s Blog oder fcber Twitter bereits kommuniziere. Mein Account dient tatse4chlich mehr dem Blog bzw. dem Austausch mit Leuten, die ich fcber’s Blog kenne. Viele sind halt ste4ndig bei Facebook unterwegs. Da sehen sie neue Beitre4ge hier womf6glich eher als fcber den Feedreader z.B. und haben die Mf6glichkeit, schneller einen kurzen Kommentar zu hinterlassen.Meine wikrilch privaten Kontakte rufe ich an, wenn ich mit ihnen quatschen oder ihnen etwas zeigen mf6chte. Da brauche ich Facebook auch nicht zwingend.