Über Akkus, die sich selbst aufladen und E-Autos, die ohne Ladestationen auskommen werden

Interview mit Holger Thorsten Schubart – CEO der Neutrinovoltaic Energy Group – Teil 01

Holger Schubart und Volker Adamietz

Die Neutrino Energy Group forscht seit 2008 an mit Graphen beschichteten sogenannten Meta-Materialen, die das Potenzial haben Energie aus der Umgebung „einfach einzusammeln“ und damit die Energieprobleme der Welt für immer zu lösen. Was an der unglaublichen Technologie dran ist und wie weit die Entwicklung fortgeschritten ist, habe ich mit Holger Thorsten Schubart in einem für Österreich exklusiven Interview erörtert.

Elektroautor: Herr Schubart, ich begrüße Sie sehr herzlich und freue mich über dieses Exklusiv-Interview für Österreich. Was hat die Elektromobilität eigentlich für einen Stellenwert für Sie?

Schubart: Elektromobilität ist so ein bisschen mein Steckenpferd – auch, wenn ich noch aus der Generation der brummenden sechs- und acht-Zylindermotoren komme. Ich bedauere nur, dass was rund um die Elektromobilität in der Öffentlichkeit passiert, keine ehrliche Diskussion ist. Die ganzen Bemühungen vieler wunderbarer E-Mobility-Startups werden leider der Unehrlichkeit der Energie-Politik geopfert.

Elektroautor: Das stimmt, leider gibt es oft sehr einseitige Betrachtungen und häufig sehr subjektive Berichterstattungen.

Schubart: Ich betrachte das aus dem Blickwinkel der Energieerzeugung. Wir wollen Elektroautos, weil wir argumentieren, dass sie umweltfreundlich sind. Sie sind auch tolle Vehikel – aber, wenn wir die Umweltbilanz anschauen, ist die Politik gefordert. Wir brauchen ein Elektroauto, welches ehrlich ist und von grüner Energie angetrieben wird. Sonst stimmt am Ende die Schadstoff-Bilanz nicht. Sie ist erschreckenderweise, wenn man es ehrlich berechnet, oft sogar schlechter, als wenn wir weiterhin die derzeit schadstoffärmsten Verbrenner fahren würden. Das Elektroauto hat zwar keinen Auspuff, aber gerade hier bei uns in Deutschland, rauchen die Schlote der Braunkohlekraftwerke umso mehr.

Elektroautor: Wo nehmen Sie nun die Energie her, um mit Ihrer völlig neuartigen Technologie den nachhaltigen Strom zu erzeugen und diese für die Elektromobilität nutzbar zu machen?

Schubart: Die Energie kommt natürlich nicht aus dem Nichts, auch wenn es auf den ersten Blick so erscheint. Schauen Sie, Batteriekonzepte bei der normalen Elektromobilität basieren darauf, Akkus mit Energie aus dem Netz zu füllen und dann wieder zu entnehmen und für den Vortrieb zu nutzen. Leistungsfähigkeit wurde durch verbesserte Materialien immer besser. Irgendwann passt aber einfach nicht mehr Energie in die Akkus hinein.

Wir haben ein ganz neues, ein anderes Konzept. Unser Energiespeicher ist eigentlich der Kosmos, die Umgebung die uns umgibt. Die Batterie im Fahrzeug nehmen wir nur mehr für spezielle Momente, wie am Berg hochfahren oder beim beschleunigen. Sie ist nur noch Puffer, wenn besonders viel Leistung abgerufen wird und unterstützt dann mit dem jeweiligen Ladezustand. Wir führen jedoch während der gesamten Zeit permanent Energie hinzu. Man kann das mit Solarzellen vergleichen, die am Dach des Elektroautos sein könnten. Im Sommer bei prallem Sonnenschein käme da schon ganz schön was an, aber es gibt zu oft Momente, wo das nicht der Fall ist – wo eben kein Licht da ist. 

Graphen
Graphen ist ein modifizierter zweidimensionaler Kohlenstoff Bild: Alexander AlUS, Wikimedia Commons

Unser Phänomen bei Neutrinovoltaic heißt „atomic vibrations at nano materials“. Unser Material ist ein dotiertes Kohlenstoff-Derivat, welches Graphen heißt – ein zweidimensionaler Kohlenstoff, der zwischen Silizium-Plättchen gepresst wird. Die Nanobeschichtung wird nun auf einen metallischen Träger aufgedampft. Wenn Neutrinos, andere elektromagnetische Wellen oder Wärme hindurch strömen, kommt es zu massiven Mikro-Vibrationen, die auf dem Metallträger einen Elektronenfluss erzeugen – dies ist Gleichstrom, den wir abgreifen können.

Graphen hat eine 10fach höhere Schwingungsfrequenz wie normale Materialien, deswegen kommt es zu diesen starken Mikrovibrationen, die noch über Resonanzen verstärkt werden. Das Verfahren wurde 2014 zum Patent angemeldet, welches auch öffentlich auf unseren Seiten zu finden ist. Das Geheimnis liegt in der Geometrie der Beschichtung und, dass nicht nur die Oberfläche wie bei einer Solarzelle sondern der ganze Kubus des Fahrzeugs aktiv in den Wandlungsprozess eingebunden wird. 

Elektroautor: Vor 10 Jahren ist Mirko Hannemann (DBM Energy) mit einem auf Elektroantrieb umgebauten Audi A2 mit einer Batterieladung über 600 km von Berlin nach München gefahren. Leider gab es jedoch viel Anfeindung und sogar Betrugsvorwürfe. 2020 ist es fast schon normal, dass Elektroautos 600 km und mehr schaffen. War die Zeit noch nicht reif dafür? Nicht, dass Neutrinovoltaic ein ähnliches Schicksal ereilt?

Schubart: Schicksal ist immer auch eine Frage des „Proof of Concept“. Natürlich wird neue Technologie oft argwöhnisch betrachtet. Uns ging es 2014 bei unserem Coming Out ganz genau so. Da gab es noch keinen Nobelpreis zur Masse der Neutrinos oder Nachweise über Wechselwirkungen. Wir waren auch frech und haben das Ganze „Neutrino Energy“ genannt. Das bedeutet aber nicht, dass wir Neutrinos einfangen. Wir hatten in einem unterirdischen Stollen in 200 m Tiefe in der Schweiz mit einem Professor einen Versuch zu diesem Thema. Das Phänomen, dass Gleichstrom dort floss, war sehr spannend zu sehen. Der Professor sagte damals: „Hier unten kommen nur noch die Neutrinos an.“ Wir entschlossen uns dann, nachdem wir gesehen haben, dass es funktioniert, den Begriff „Neutrino“ international schützen zu lassen. Das Neutrino-Teilchen ist überall international gleich bezeichnet, steht für uns aber allgemein für das nicht sichtbare Spektrum (inklusive der Neutrinos), aber nicht ausschließlich. Es gibt ja auch Physiker, die sagen – die ganze Existenz ist überhaupt nur auf der Basis von Elementarteilchen aufgebaut. Wir haben auch bei der Anmeldung unserer Patente darauf bestanden, dass der Begriff Neutrino genannt ist. Der Begriff hat uns auch weltweite Aufmerksamkeit gebracht. Tendenz stark steigend. 

Elektroautor: Wann war eigentlich der Startpunkt der Neutrino Energie Forschung?

Schubart: Die Forschung kam aus der Erweiterung der Photovoltaik. Mit verschiedenen Professoren und Ingenieuren haben wir versucht die Leistungsfähigkeit der damaligen Solarzellen mithilfe von Nanopartikeln zu optimieren. Warum? Wenn man etwas immer kleiner macht, bekommt man physikalisch immer größere Oberflächen. Es kam jedoch zu Instabilitäten, Resonanzen und Schwingungen, die für Photovoltaik sogar hinderlich sind. Diese Schwingungen bzw. Mikrovibrationen waren eine Art Nebenprodukt, welches wir dann weiter entwickelt haben und nutzen wollten. Von Vorteil ist vor allem, dass diese bei Tag und bei Nacht – also immer auftreten. Sie sind jedoch temperaturabhängig. Sie treten vermehrt zwischen -20 und +60°C auf, je wärmer es ist, desto stärker sind sie.

Banales Beispiel. Im Sommer wird das Auto bei 20°C Außentemperatur auch 60°C heiß, so dass Sie ein Spiegelei drauf braten können. Es sind aber nicht die Photonen, also das sichtbare Licht, sondern andere elektromagnetische Wellen der unterschiedlichsten Strahlenspektren, die die Karosserie so aufheizen. Jede Menge Energie wird da manifestiert. Wenn Sie eine kalte Karosserie per Strom aus der Steckdose so aufheizen würden, wie eine Herdplatte, dann bräuchte man so viel Energie dafür, wie eine vierköpfige Familie Strom benötigt, um einen ganzen Monat zu kochen. Energie, die jedesmal völlig ungenutzt verloren geht, bei Millionen Fahrzeugen die einfach auf der Straße parken. 

Elektroautor: Hat das etwas mit der Fahrzeugmarke PI auf sich? Ein Elektroauto, was man angeblich nie mehr aufladen muss?

Schubart: PI, die mathematische Kreiszahl 3,14159 ist mit ihren Dezimalen ein Symbol für die Unendlichkeit. Die Marke PI bedeutet nun, dass wir den gesamten Fahrzeugkörper bei einem Auto aus einer Kombination von Carbon und unserem Meta-Material machen möchten und uns so die Mikrovibrationen im gesamten Kubus zunutze machen. Die Neutrinovoltaic ist wie eine Solarzelle für die Dunkelheit. Im Gegensatz zu dieser ist sie obendrein stapelbar und eben völlig unabhängig von Licht, Winkel und Ausrichtung zur Sonne.

In jedem Augenblick und an jedem Ort prasselt auf uns ein unsichtbarer Strom hochenergetischer Teilchen ein. 

Automarke PI von Neutrino Deutschland
Quelle: Neutrino Deutschland GmbH

Die blanke Oberfläche der Karosserie alleine wäre zu gering. Deswegen gehen wir in die gesamte Tiefe. Bei uns wird dies eine Vollcarbon-Karosserie sein, in die die Zellen eingewebt, eingearbeitet werden. Wenn das gesamte Fahrzeug oder Teile aus sogenannten „smart body parts“ besteht, sammelt es die Energie (nicht nur Neutrinos) aus der Umgebung ein. Im übrigen auch den Elektrosmog. Diese Energie wird in Form von Gleichstrom in die Pufferbatterie des Elektroautos eingespeist. Alles andere ist nur noch Mathematik und ein intelligentes Power-Management zwischen Bedarf und Verfügbarkeit von Energie. 

Das Auto PI (Link: thepi.energy) wollen wir nur entwickeln, aber nicht selbst bauen. Es ist ein Gedankenansatz, den wir mit vielen hunderten Wissenschaftlern auf der ganzen Welt entwickelt haben und weiterentwickeln.

Wir wollen, dass unser Gedankenansatz von vielen Elektromobilitäts-Startups in ihr Elektroauto-Konzept integriert wird.

Elektroautor: Das klingt alles total faszinierend und auch technisch nachvollziehbar. Aber können Sie mir mehr Fakten liefern? Schließlich wurden ja von Ihnen und Prof. Krause schon mehrmals Produkte angekündigt – wie z.B. Handys, die man nicht mehr aufladen muss oder sogar ein kleines Neutrinokraftwerk fürs Haus. Wie ist hierbei der aktuelle Entwicklungsstand und wann ist mit ersten Produkten realistisch zu rechnen?

Schubart: Das Material können Sie für jedes Elektrogerät verwenden. Das ist heute eine bestätigte materialwissenschaftliche Erkenntnis. 

Ich persönlich habe viele Mio. EUR meines Geldes in diese Technologie gesteckt. Wie ich 2014 das Coming Out hatte, hat niemand geklatscht. Eine ungeahnte Denunziations-Kampagne startete vielmehr und man versuchte uns niederzumachen. Das ging von gesperrten Konten, Verunglimpfungen bis hin zu Verleumdungen mit vielen erfundenen Geschichten und Protagonisten, die selbst vor körperlichen Attacken auf die Wissenschaftler und Bedrohungen derer Familien nicht zurückschreckten. Es waren regelrechte Kampagnen, die uns versuchten in die Knie zu zwingen. „Ja die spinnen doch, die wollen Neutrinos einfangen, das geht nicht.“ Aber – Nein – wir wollen sie nicht einfangen, wir wollen nur einen Teil der kinetischen Energie nutzen und das geht sehr wohl. 

Zum Glück kam 2015 der Nobelpreis in Physik, der bewies, dass Neutrinos eine Masse haben. Wenn etwas Masse hat, hat es auch Energie.

Zum Glück kamen auch noch mehrere Universitäten dazu, die schwache Wechselwirkungen von Neutrinos bestätigten und nach und nach wurden aus den Denunziationen Aha-Effekte, obwohl man uns immer noch nicht in Ruhe arbeiten lässt. 

Wir machten dann notarielle Tatsachenbeurkundungen mit unseren Beschichtungen – also gerichtsverwertbare technische Tatsachenbeurkundungen mit einem Notar und seinen Helfern an der Seite – also geschulten Personen, die feststellen konnten, dass hier wirklich Strom fließt. Schließlich gibt es ja kein Perpetuum Mobile. In einem geschlossenen System kann nie mehr Energie hinausfließen als hineingegeben wird. 

Es war wichtig vorher zu verstehen, wenn wir einen Partikelstrom von 60 Milliarden Neutrinos pro Sek. pro 1 cm² mal 1 MeV (Masse) haben, und zwar mittlerweile festgestellt und gewogen von anerkannten Instituten wie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dann ist das eine beachtliche Energiemenge. Wir produzieren ja keine Energie, wir wandeln die Energie nur um.

Elektroautor: Aber was gibt es nun für Prototypen? Wie weit ist das Elektroauto PI vorangeschritten?

Schubart: Was brauchen wir nun, um diese Idee zu Ende zu entwickeln? 1,2 – 1,5 Milliarden Euro für die finale Entwicklung der Karosserie. Wir brauchen ja nicht alle anderen Komponenten des Elektrofahrzeugs neu entwickeln. Hier wollen wir mit Partnern zusammen arbeiten, die das bereits tun. 

Das sind Partner wie z.B. das MIT Indien, eine Universität mit entsprechenden Wissenschaftlern und über 30.000 Studenten. Wir haben mit ihnen ein gemeinsames Projekt, wobei diese Karosserie nun dort entwickelt wird. Wir wollten sie eigentlich gerne in Europa bauen. Ich habe mit zwei Entwicklern, sehr bekannter deutscher Autobauer gesprochen. Sie haben uns seinerzeit sogar angesprochen. 

Die Problematik ist, die Technologie ist eine disruptive Technik von morgen. Morgen könnte schon in zwei Jahren sein. Sie müssen aber unbedingt auch die politische und wirtschaftliche Komponente sehen. Wir haben in unserer Gesellschaft vor 10 Jahren entschieden, wir machen etwas mit Elektromobilität. Darauf hat die Politik reagiert, viele Ladesäulen wurden aufgebaut und man investierte Milliarden in die Technologie von Batterie-elektrischen Autos. Die Ladeinfrastruktur ist jedoch ein sehr behäbiges, politisch gewolltes Geschäftsmodell. Die Energie, die der Elektroautofahrer in Zukunft verfährt, kommt letztendlich wiederum aus dem Netz, was viel kostet. Die Elektromobilität ist so entwickelt worden, dass sie sich im bestehenden System wunderbar etabliert. Strom kommt aus der Steckdose, die Mineralölsteuer entfällt, wenn weniger Sprit verfahren wird, dafür ist der Strom schön teuer und alle, die bisher viel verdient haben, verdienen weiterhin gut. 

Was wir entwickelt haben ist eine komplett disruptive Technologie. Wir koppeln uns ab vom Netz.

Die Bereitstellung von Energie ohne Verwendung des Netzes ist in dieser Dimension etwas völlig Neues, weil Neutrinovoltaic nicht das Netz speisen soll. Klein, dezentral und überall, damit in der mathematischen Addition sogar weit größer und stärker als alle Kraftwerke zusammen. 

Nun nochmal zurück zu den Entwicklungsleitern der deutschen Automobilindustrie, die beide bei mir waren und sagten: „Das ist das Auto der Zukunft, aber wir können es heute noch nicht machen.“ Es wurden ab 2016 zig Milliarden eben in die aktuelle Elektromobilität investiert, die jetzt eigentlich erst gerade anfängt zu greifen – das steht jetzt zum Verkauf an, das müssen wir jetzt erstmal verkaufen, damit die großen Investitionen wieder reinkommen. 

Stellen Sie sich nur vor, wir würden mit vielleicht 2 Milliarden EUR Entwicklungsarbeit, ich betone – nach bestehenden physikalischen Erkenntnissen, ein Konzept auf die Beine stellen, welches sich völlig abkoppelt und all das gleich mal überholt ohne es vorher überhaupt eingeholt zu haben. 

Sie müssen sich auch einmal die Summe der Energie ausrechnen, die jeden Augenblick völlig ungenutzt verpufft. Wenn alle herkömmlichen Kraftwerke in Deutschland auf Volllast laufen würden, könnten sie nicht die Menge an Strom erzeugen, die alle Autos aus der Umgebung im Form von Wärme und Strahlung einsammeln. Es ist kein physikalisches Problem, nur eine technische Herausforderung, jetzt sind ingenieurmäßige Denk-und Arbeitsweisen gefragt. 

Elektroautor: Wann ist jetzt der Taschenrechner mit Neutrinovoltaic fertig? Wann gibt es Produkte für Otto-Normalverbraucher?

Schubart: Das ist fertig. Im Labor als Einzelstück fertig. Die Beschichtung von Graphen, ist sehr komplex, ein zweidimensionaler Kohlenstoff, der mit einem Plasmabeschichter im Hochvakuum aufgedampft werden muss. Es war nie unsere Absicht, ein Folienhersteller zu werden. Wir sind der Brainpool, der die Erkenntnisse entwickelt hat und weiterentwickelt. Wir wissen, wie man es machen muss. Jetzt muss man aus dem Labormaßstab in den vorindustriellen Maßstab kommen. Diesen hätten wir gerne in Deutschland mit einem Partner gemacht, was jedoch auch schnell mal „a couple of hundred million“ EUR kostet. Das machen jetzt die Inder und die Chinesen. Wir in Europa werden leider wieder den Anschluss an eine weitere bahnbrechende Technologie verlieren, obwohl  ganz viele Wissenschaftler aus Europa die letzten Jahre und Jahrzehnte mitgearbeitet haben. Vielleicht bewegt sich noch was, wir versuchen das Wissen auf alle erdenkliche Weise zu kanalisieren, und darauf hinzuweisen, welche ungeahnten Möglichkeiten sich aus diesen physikalischen Erkenntnissen ergeben.  

Wir wollen alle dazu einladen, mit diesen Erkenntnissen und ihren jeweiligen eigenen Erfahrungen daran mitzuarbeiten – Produkte zu entwickeln, wo Neutrinovoltaic einfließen wird.

Wir kommen da zurück, wo auch mal die Solarzelle war. Am Anfang hat es nur für einen Taschenrechner gereicht und heute ist es eine weltweit beachtete Technologie. Es geht darum bereits heute schon intelligent, die Erkenntnisse, die wir haben, für die Technologie und Produkte von morgen einzubeziehen. Die Fantasie von heute ist die Realität von morgen. 

Elektroautor: Es ist natürlich nicht alles alleine zu schaffen. Was wäre denn der ideale Partner für Sie? Wäre das Elon Musk oder in Österreich die Kreisel-Brüder? Kann man sich dann anstelle eines Batteriepakets ein Neutrino-Power-Paket vorstellen?

Schubart: Meine Hochachtung, für die Kreiselbrüder oder auch für Elon Musk. Wir sind offen und haben uns nicht festgelegt Wir haben als Ziel das Automobil PI mit einer Karbon-Karosserie und voll integrierten Hochleistungszellen, wer auch immer es baut. Ich kann Ihnen nicht sagen, ob es nun noch 3, 5 oder vielleicht auch 8 Jahre dauert bis es mit allen Zulassungen auf der Straße fährt. So traurig es klingt, es ist nur eine Frage des Kapitals und der politischen Unterstützung oder eben Behinderung. 

Es gibt nicht den idealen Partner. Jeder, der das System versteht, ist in seinem Bereich Partner. Wir sind kein Produzent. Wir werden die Industrie einladen auch z.B. die Photovoltaik-Branche, Solarzellen in Kombination mit Neutrinozellen zu entwickeln oder die Elektromobilitäts-Branche, Batterien kleiner zu machen und dafür Energiewandler in das Fahrzeug zu integrieren. Vielleicht am Anfang auch gar nicht die ganze Karosserie sondern nur einzelne Baugruppen oder einen Nachrüstsatz für die bestehenden E-Fahrzeuge. Dann braucht man nicht teuren Strom aus der Steckdose zu holen, der dann auch noch unehrlich ist.

In Deutschland gewinnen wir über 60% Energie durch die Verbrennung aus fossilen Brennstoffen. Das letzte Braunkohlekraftwerk soll 2038 abgeschaltet werden – unvorstellbar lang in Anbetracht der vielen Nachteile und der neuesten technischen Möglichkeiten. 

Elektroautor: Wenn ich bei meinem Renault ZOE die Batterie herausnehmen würde und Ihr System zur Energieerzeugung in einen Koffer packen würde und dann eine Pufferbatterie hineingäbe. Wie groß müsste die dann nur mehr sein? Wie groß müsste der Neutrino Power-Pack sein?

Schubart: Das ist das Lieblingsprojekt von Prof. Krause, dem ehemaligen deutschen Verkehrsminister, der bei uns auch im Beirat sitzt. Das ist dann ein sogenannter Nachrüstsatz für Elektromobilität. 

Der Unterschied zur Batterie ist, dass die Batterie Strom abgibt, den ich zuvor hineingeladen habe. Der Energiewandler wandelt immer das, was gerade zur Verfügung steht. Wenn ich eine bestimmte Größe habe, heißt das nicht, dass diese immer die gleiche Leistung abgibt. Bei höheren Temperaturen gibt die Zelle deutlich mehr Energie ab.

Wenn wir im Labor einen Streifen mit einer Folie gemacht haben, kann man genau ausrechnen, wie viel Leistung pro cm², Kubikzentimeter oder auch Kubikmeter herauskommt, also eingesammelt werden kann. Sie denken daran, dass wir im Gegensatz zur Photovoltaik dreidimensional arbeiten können. Aus der Mikrovibration dieser Kohlenstoffderivate kann man Gleichstrom herausholen – das ist ein quantenmechanisches Verfahren – kein chemisches wie bei Batterien.

Professor Krause hat ausgerechnet, dass ungefähr in der Größe eines Pilotenkoffers bis zu 5 kW zur Verfügung stehen könnten. Aber es könnte auch schlicht und ergreifend die Dachkonstruktion des jetzigen Fahrzeuges, der Kofferraumdeckel oder die Innenverkleidung der Türen sein, die aus diesem Meta-Material gefertigt wird und so Ladestrom und zusätzliche Reichweite zur Verfügung stellt. (Buchtipp: „Das ewige Licht – Der Beginn eines neuen Zeitalters)“ 

Sie denken an mein Beispiel mit der aufgeheizten Karosserie im Sommer; es gibt Berechnungen, dass allein in einer einzigen Stunde unter solchen Umständen mehr Energie gesammelt wird wie für 100 km Reichweite benötigt werden. Aber auch da, geht es wiederum nur um die blanke Mathematik. Wie viel Energie habe ich, wie weit komme ich mit dieser Energie und den jeweilen Vorraussetzungen in der Praxis. Ich würde einfach mal sagen jeder Kilometer zählt. 

Elektroautor: Eine Frage zum Betrieb in der Praxis: Wird die Folie eigentlich warm?

Schubart: Die Folien werden nicht von sich aus warm. Sie haben einen sogenannten negativen Temperaturkoeffizienten. Sie wird nur dann warm, wenn sie unterschiedlichen Bedingungen ausgesetzt ist – dann verändern sich auch die Schwingungen des Graphens. Wenn die Folie von außen erwärmt wird oder vermehrt Elektrosmog ausgesetzt ist, nehmen diese Schwingungen zu. 

Neutrinovoltaic
Symbolische Darstellung der Neutrinovoltaic-Folie Quelle: Neutrino Energy Group

Bei der Solarzelle ist es ja auch so, dass wenn der Winkel größer ist, die Energieausbeute besser ist. Der Vorteil bei unserer Folie ist hingegen, dass wir stapeln können. Wir versuchen so eine Art Neutrino Power-Block zu machen. Sie werden aber nicht alle aufeinander geschichtet, sondern sie werden in einem geometrischen Muster angeordnet, um möglichst große Oberflächen zu erzeugen. Man kann sich dazu auch ein Beispiel bei den Bienen mit ihren Wabenstrukturen nehmen. 

Ich würde das Ganze nun gerne weiter und unter den verschiedensten Bedingungen auch im größeren Maßstab umfangreich testen. Nur so eine Testreihe kostet beispielsweise 80 bis zu 150 Mio. EUR, und das muss man machen um auch die Standfestigkeit unter den widrigsten Bedingungen zu testen.  Dazu war Deutschland bzw. deren Automobilindustrie bisher nicht bereit. Wir machen es jetzt auf unsere Kosten. Dazu verkaufen wir unsere Aktien.

Elektroautor: Haben Sie es mit Österreich probiert? Wir sind ja auch gute Zulieferer der Automobilindustrie z.B. Magna.

Schubart: Ich glaube in Graz hat man uns auf dem Schirm. Ich habe sehr viele Besucher aus Graz im Netz. 

Elektroautor: Warum gibt es so überhaupt keine Kooperationen mit europäischen Firmen? Was ist mit den Kreisel-Brüdern aus Österreich? 

Schubart: Die habe ich persönlich noch nicht kennengelernt. Das wäre mal sehr spannend für mich. Ich habe aber auch sehr viele Professoren in Wien. Wir haben überhaupt sehr viele Besucher aus Österreich – verblüffend viele im Verhältnis zur Bewohnerzahl. Also im Verhältnis zu Deutschland auf die Einwohnerzahl gesehen mehr als das doppelte.

Statt Kooperationen gab es bisher nur Hindernisse. Niemand sagte – „Wie können wir euch helfen?“ – sondern „Wie machen wir euch das Leben schwer?“ 

Wenn Sie sich Tesla Automotive anschauen, – die bauen im ganzen Jahr weniger Autos, wie Volkswagen in 14 Tagen. Wenn Sie sich den Börsenwert von Tesla heute anschauen, dann können Sie ganz Volkswagen, Daimler, BMW und die Deutsche Bank reinpacken und das noch verdoppeln. Das reicht immer noch nicht und TESLA ist mehr wert. Warum ist das so? Weil die Fantasie da ist, für das, was Elon Musk für die Zukunft bietet. Und, weil er in Amerika ist, wo die Fantasie und die Möglichkeiten von morgen mehr zählen, als die Zahlen in der Vergangenheit,. Was nützen die besten Zahlen der Vergangenheit, wenn man morgen kein Geschäftsmodell mehr hat oder nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Und da sind wir Europäer die Bewahrer der Vergangenheit – und Deutschland ganz besonders. 

Die deutsche Ingenieurskunst ist Wertarbeit und weltberühmt, die ich auch in keinster Weiser diskreditieren möchte. Das, was die deutsche Automobilindustrie geleistet hat, war, in den letzten hundert Jahren einer wichtigsten Motoren für die Weltwirtschaft zu sein. Man darf aber nicht krampfhaft versuchen, daran festzuhalten. Wir leben heute, anders als noch vor ein paar Jahrzehnten, in einer Zeit des schnellen Wandels. Wenn man eine Innovation übersieht und verschläft, vorne mit dabei zu sein, kann es selbst für den größten Dinosaurier in wenigen Jahren vorbei sein

Elektroautor: Ist es nicht vielleicht auch vergebene Liebesmühe, zu versuchen mit der deutschen Automobilindustrie etwas auf die Beine zu stellen? Bei VW hat man ja jetzt den Eindruck – die machen was – aber viele andere Hersteller stehen ja nach wie vor sehr auf der Bremse.

Holger Thorsten Schubart, CEO der Neutrino Energy Group
Holger Thorsten Schubart, CEO der Neutrino Energy Group

Schubart: Nein – das ist es nicht. Das Elektroauto ist eigentlich kein Auto, sondern viel mehr ein fahrender Computer und hat im allgemeinen mit Autos mit Verbrennungsmotor nur noch wenig zu tun. Nur mehr ein Drittel oder ein Viertel der Teile. Jetzt schauen Sie sich die politischen Nöte an – die hunderttausenden Arbeitsplätze, auch die der Zulieferindustrie. Fertigungsstraßen, wo Milliarden investiert wurden, können Sie nicht in wenigen Jahren umstrukturieren. Das muss sich amortisieren, da es auf mehrere Jahrzehnte ausgerichtet ist. Die Fehler wurden bei der Umstellung auf die E-Mobilität gemacht, die Ursachen sind aber überwiegend politisch. Ein Zickzackkurs der EU ohne klare Vorgaben, das hat die Automobilindustrie völlig überfordert. 

Früher gab es ja immer Sieben-Jahreszyklen, wo eine neue S-Klasse oder ein neuer Golf herauskam. In diesen Zyklen gab es auch immer wieder neue technische Errungenschaften. In den letzten Jahren sind technische Volatilität und neue Erkenntnisse in einem derartigen Tempo präsent, dass die Hersteller fast alle paar Monate mit einem Facelift oder News kommen müssen, um die Neuerungen der Konkurrenz in das eigene Auto einzubringen.

Die Automobilindustrie ist ein Dinosaurier und jetzt kam politisch die Komponente Umweltschutz dazu, die sich jedoch mit 80-85 % der Produktionskapazität beißt. Das sind Menschen und Maschinen, die eben nicht mal so schnell in ein bis zwei Jahren umgelernt und umstrukturiert werden können. D.h. das System normaler Autobau kann eben nicht innerhalb zwei bis drei Jahren auf Elektromobilität umgestellt werden. Das gibt das System gar nicht her. 

VW – die machen was. Das sehe ich überhaupt nicht so. Die betreiben Elektromobilität mit 3 oder 5 % ihres Unternehmens und der Rest – das sind immer noch die Bewahrer der Vergangenheit. Mit etwas Werbewirksamkeit kann man nicht hunderttausende Arbeitsplätze von heute auf morgen in eine neue Branche überführen, für die der Markt im übrigen noch gar nicht bereit ist. Wenn wir die Elektroautos hätten, wo wollen wir sie denn laden? An einer Infrastruktur, die nicht steht. Die Politik bremst es doch selber aus. Das ist doch verlogen.

Die Energie, die wir zurzeit verwenden ist nicht ehrlich.

Bis zum Jahr 2038 soll wie gesagt das letzte Braunkohlekraftwerk vom Netz gehen. Da muss man doch mal mit der Wissenschaft sprechen. Das machen wir, weswegen wir auch bisher nur wenige politische Freunde haben. Aus diesem Grund haben wir unsere Physiker und Mitdenker gesichert und überall auf der Welt verteilt. Es ist auch wirklich schwierig ein ehrliches Interview zu führen, weil sie in etlichen Medien die Wahrheit nicht sagen dürfen und das dann einfach nicht gebracht wird. 

Die Bevölkerung wird erst dann auf das Konzept E-Auto aufspringen, wenn das Konzept rund ist. Wir wollen dazu weitere Ideen und Gedankenansätze bieten, die dazu da sind Energiebereitstellung auf eine ganz neue Art und Weise zu denken. Ich befürchte nur andere werden es uns vormachen. Ob jetzt Indien oder China die USA oder selbst Russland. Ich denke, in wenigen Jahren sehen wir diese Neutrino-Kubus, die kleinen Elektrogeräte gehen dabei wesentlich schneller. 

Elektroautor: Wäre mit Neutrinovoltaic auch eine externe Energieversorgung für Häuser denkbar durch beispielsweise große Neutrino-Kraftwerke?

Schubart: Wir wollen keine Energieerzeugung, die zentral viel Strom erzeugt. Wir wollen unsere Energiewandler direkt im Handy, im Computer und im Elektroauto  und auch im Haus einsetzen, so dass man unabhängig wird. 

Das ist natürlich eine Frage der Zeit und Mitarbeiter. Beim Projekt in China sind mehrere Tausende Hochschul-Ingenieure beauftragt, auf der Basis verschiedener Größen die neue Technologie zu entwicklen und zu skalieren – anhand eines Elektromotorrads, einem Elektrofahrzeug und anderer techn. Gadgets. Sie versuchen für diese in den Laboren die Beschichtung und Produktionsfähigkeiten zu optimieren. Im Prinzip die selben Herausforderungen, die man anfangs mit Solarzellen hatte. Erhöhung des Wirkungsgrads, eine günstige Massenproduktion und in ein paar Jahren die Verarbeitung der Energiezellen in Elektrogeräten in nahezu jeder Größe, so wird der Weg sein.

Websites mit Infos und News zu Neutrinovoltaic
neutrino-energy.com
Internationaler Newsroom in zahlreichen Sprachen: neutrino-energy.com/newsrooms
neutrinovoltaic.com
neutrino-wiki.de
Youtube-Kanal der Neutrino Deutschland GmbH
Das Patent zur Neutrinovoltaic-Folie
Automarke PI: thepi.energy
Buchtipp Prof. Krause: „Das ewige Licht – Der Beginn eines neuen Zeitalters
Blog des russischen Atomphysikers Dr. L. Rumyantsev Novostienergetiki.ru

In Folge 02 könnt ihr dann lesen, warum über Neutrinovoltaic im Fernsehen Nichts gesendet wird, ob es die Energieprobleme der Welt retten könnte oder neue Probleme schafft, ob die Technik frei verfügbar sein wird, weitere technische Details, praktische Beispiele zum Wirkungsgrad u.v.m. Also unbedingt dranbleiben! ? ………

Quelle: Volker Adamietz | www.elektroautor.com | 12. Jänner 2021
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14 Kommentare zu „Über Akkus, die sich selbst aufladen und E-Autos, die ohne Ladestationen auskommen werden“

  1. Herr Schubart braucht also zwei Milliarden Euro, um vielleicht irgendwann irgendwas zu haben, das irgendwas bewirken kann. Bitte lieber Elon Musk: Gib dem armen Mann die paar Kröten, damit er es vielleicht zumindest hinbekommt, aus der heißen Luft, die er so erzählt, einen Ballon zu machen, um einmal die Welt zu umrunden.

    1. Wieso so zynisch? Wie viele Milliarden hat die deutsche Bundesregierung in den letzten 10 Jahren den Automobilkonzernen für die Batterieforschung ausgegeben? Wie viele deutsche Batteriefabriken sind entstanden? Außer irgendwelche Pilotanlagen von BMW und VW nicht wirklich viel?

      Tesla baut die größte Batteriefabrik der Welt in Deutschland, CATL aus China ist dabei in Deutschland eine riesige Batteriefertigung zu bauen und die Deutschen schauen nur zu?

      Selbst Porsche, die ja nicht von Armut geplagt sind, erhält riesige Förderungen vom Bund:
      https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/elektroautos-porsche-kassiert-am-meisten-hilfe-11861095.html

      Oder schauen wir zu reinen Batterieherstellern? Wie z.B. Varta, die kassieren auch viel:
      https://www.electrive.net/2020/06/30/varta-erhaelt-millionen-foerderung-fuer-batterie-projekte/

      Das frage ich mich sowieso, warum Varta, Duracell, Bären … etc., warum von denen so gar nichts kommt?

      Geben wir doch Neutrinovoltaic eine Chance, schauen wir doch mal, was dabei herauskommt, aber – besser für die deutsche Industrie wäre, nicht nur zuzuschauen, bis es dann die anderen machen – z.B. Inder und Chinesen.

      1. Genau so sehe ich das auch. Die Autolobby ist so mächtig in Deutschland, sodass der Staat sich meiner Meinung nach zu viel diktieren lässt. Einzig Volkswagen, und dort auch nur wenige Personen aus dem Vorstand, scheinen die Zeichen der Zeit erkannt zu haben.
        Ganz erschreckend finde ich, das kein Hersteller ein vergleichbares Ladenetz wie Tesla vorweisen kann. Alle Hersteller warten hier wohl auch, dass hier jemand eine Richtung vorgibt. Hier versagt meiner Meinung nach der Staat ebenfalls. Wir haben alles genormt in Deutschland, nur die Ladesäulen mit vielen unterschiedlichen Ladetarifen, Ladekarten, gehen nicht nur mir auf den Senkel.
        Eigentlich wäre die Technik da, dass sich die Fahrzeuge selbstständig dort anmelden und der genaue Preis an der Säule oder im Fahrzeug angezeigt wird. Bezahlung könnte genauso darüber erfolgen.
        Es ist ja noch nicht mal möglich das belegte oder defekte Ladepunkte an einer zentralen Schnittstelle gemeldet und abgerufen werden können.

    2. Wollen Sie etwa technologische Errungenschaften und Forschungsergebnisse inklusive dem Nobelpreis leugnen? Die Berliner Neutrino Energy Group ist ein internationales Unternehmen und es werden für uns alle endlich vom Stromnetz unabhängige Geräte und Fahrzeuge entwickelt.

  2. Na klar muß da viel Geld in die Hand genommen werden um ein solches Projekt voranzutreiben, auch Elon Musk wurde anfangs über sein Projekt belächelt, dies ist aber all den Kritikern mittlerweile vergangen. Würde es begrüßen wenn sich da jemand finden würde der in dieses Projekt einsteigt.

    1. Das stimmt.
      • Am Anfang wurde Tesla belächelt.
      • Später dann verspottet, weil ein paar von 100.000-den Autos abgebrannt ist. (siehe Piech)
      • Mit wachsendem Erfolg von Tesla sah man es dann als Herausforderung und immer mehr Autohersteller kündigten den sogenannten „Tesla-Killer“ an, was im Prinzip bis heute niemandem geglückt ist
      • Dann begann man Tesla echt als Konkurrenten ernst zu nehmen und zu beobachten.
      • Und heute wird Tesla sogar von Herbert Diess bewundert und Elon Musk der 2.reichste Mensch der Welt.

      … da kann man mal sehen, wie sich viele Menschen täuschen können. 😉

  3. Und es ist wichtig jetzt diesem NEUEN ENERGIEZEITALTER die Türen zu öffnen.
    Gerade in Europa, wo man immer noch an zu alten Systemen hängt, um weiterhin in diesen Bahnen das Geld zirkulieren zu lassen. Allerdings bietet Neutrino Technologie zu viele Vorteile, als dass man sie weiterhin leugnen kann. Der Ablöseprozess ist mühsam aber lohnt sich. Vergleichbar wie einst vor 35Jahren die Abnabelung von der Festnetztelefonie zur Mobiltelefonie.

    1. Sehe ich genau so wie Smusi.
      Es gibt da zahlreiche Beispiele dafür.

      Wie die ersten elektrisch angetriebenen Lokomotiven gekommen sind, wurde dies auch von den weltgrößten Dampflokomotiv-Herstellern belächelt. Keiner dieser Hersteller gab der neuen Technologie eine Chance und baute weiter Dampflokomotiven. Was passierte letztendlich? All diese Firmen verschwanden von der Bildoberfläche und gingen konkurs.

      Das passiert eben, wenn man NICHT mit der Zeit gehen will und sich stur an an alter Technologie festklammert.

      Jetzt ist es so bei der Elektromobilität. Tesla ist mittlerweile Weltmarktführer, weil sie unabhängig von alten Geschäftsmodellen auf innovative Lösungen gesetzt haben und zusätzlich ein idealistisches Ziel verfolgen.

      Viele deutsche Automobilhersteller wie BMW und Daimler stehen nach wie vor auf der E-Auto-Bremse. Wenn sie so weiter tun, werden sie es noch bereuen. Nokia hat auch nicht ans Smartphone geglaubt – was ist dann passiert?

      Und der nächst größere Schritt nach der Elektromobilität oder vielleicht auch parallel wird eben die Neutrinovoltaic-Technologie sein. Hier ist des das gleiche wie mit der Elektromobilität.
      Man darf sich ihr nicht verschließen, sie ohne darüber nachzudenken ablehnen und vor allem, die Technologie nicht in irgendeine Schublade stecken, nur weil man es sich nicht vorstellen kann.

  4. Der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlichte dazu aktuell: „Das ewige Licht – Der Beginn eines neuen Zeitalters“ Weltbuch Verlag, 224 Seiten, ISBN 978-3-906212-56-2. Die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln.

  5. Bravo – selbstverständlich jetzt unbedingt die gute Nachricht verbreiten, Neutrino Technologie wird bedeutende Schritte machen und zu mehr als 50% der Erneuerbaren Energien wachsen, denn wer will noch mit Stecker und Steckdose laden, wenn Computer, Telefone, Haushaltsgeräte und Fahrzeuge günstiger und selbstverständlich ohne all das LADEN und ständig einsatzbereit.
    Wie schon vor 35 Jahren die Abnabelung von der Festnetztelefonie zur Mobiltelefonie stattfand, so geht es jetzt um die mobile und dezentrale Energieversorgung.

  6. Wir sind in einem epochalen Wandel zu einem
    neuen technologischen Zeitalter. Alle Klugen, Wachen und Starken Männer und Frauen müssen jetzt diese News verbreiten.
    Es gibt keine Zeit zu verlieren, der Klimawandel ist eine Warnung und mit Neutrino-Energy kann die Erde, unser Zuhause, wiederum
    ökologisch und ökonomisch HEILEN.

  7. Tolles Interview mit super Fragen! Zwei Punkte, die mich noch interessieren würden:

    – Wie sieht es mit den Produktionskosten der Folien/Cubes aus? Graphen ist ja bislang wohl noch sehr teuer.
    – Wann ist der Börsengang geplant? Der wurde ja jetzt schon seit mehreren Jahren angekündigt.

  8. Material wird sehr wenig gebraucht ja es ist teuer aber wie gesagt es wird wenig gebraucht. Circa 50% kostengünstiger als Herstellung von Photovoltaic. Ja, der Börsengang ist nun definitiv für dieses Jahr vorgesehen.

  9. Es ist so wichtig, dass die Medien Informieren. Aber in D ist der Lobbyismus zu stark und verhindert noch den Fortschritt. Schauen Sie alle zu den Russen. – die gehen voran in der Aufklärung: WARUM DAIMLER NEUTRINOVOLTAIK-TECHNOLOGIE FÜR SELBSTAUFLADENDE ELEKTROAUTOS TESTET

    ?https://www.m.eprussia.ru/epr/407-408/4258321.htm

    Wissenschaft und neue Technologien
    Elektroauto Mercedes

    Anfang Januar 2021 wurde bekannt, dass der deutsche Automobilhersteller Daimler eine Bestätigung der Schwedischen Königlichen Akademie der Wissenschaften über die im Patent WO2016142056A1 beanspruchten technischen Spezifikationen der Technologie zur Umwandlung von Sonnenstrahlung des unsichtbaren Strahlungsspektrums in einen elektrischen Gleichstrom erhalten hat. Die unabhängige Untersuchung wurde von Professor Victoria Martin geleitet.

    Daimler interessiert sich für die Neutrinovoltaik-Technologie im Hinblick auf die Anwendung in neuen Elektrofahrzeugmodellen….

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