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Podiumsdiskussion mit Smatrics im Rittersaal Steyregg

 

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Foto: BM Steyregg

Der ElektroMobilitĂ€tsClub Österreich lud Smatrics zum „Meet and greet“ nach Oberösterreich in das Schloss Steyregg. Aktuelle Informiationen zu deren Ladenetz und die Fragen aktiver Elektroautofahrer standen dort auf der Agenda.

 

20. Sept. 2016: Im ĂŒberaus stimmungsvollen Rittersaal des Schlosses Steyregg fand gestern das Stammtischtreffen des ElektroMobilitĂ€tsClubs Österreich, kurz EMC, statt. Anstatt wie sonst im CafĂ© Hofbauer in Urfahr, traf man sich diesmal in grĂ¶ĂŸerem Rahmen, denn man hatte Besuch. Das Management der Firma Smatrics reiste zu viert an, um an einem Meet & Greet teilzunehmen, und das lockte knapp 70 Elektroautofahrer- und Interessenten aus ganz Österreich an. So gut wie alle Fahrer eines Elektroautos nutzen auch, zumindest fallweise, den Service von Smatrics, und so war das Interesse groß. Im Vorfeld eingereichte Fragen wurden beantwortet, und Hr. Dr. Fischer stellte sich im Anschluss noch den verschiedensten Fragen aus dem Publikum.

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Bernhard Kern, PrĂ€sident des EMC und Dr. Michael-Viktor Fischer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei Smatrics  Foto: Elektroautor.com

Die Flatrate ist Geschichte – minutengenaue Abrechnung hat ihre GrĂŒnde

Da Smatrics seit Jahreswechsel kein Flatrate-Modell mehr anbietet, und bestehende VertrĂ€ge innerhalb eines Jahres umgewandelt werden, gab es natĂŒrlich einige Fragen zum Abrechnungsmodell. Hr. Dr. Fischer beantwortete diese Fragen mit großer Expertise und Begeisterung. Er ging auf die nun im Einzelfall etwas höheren Kosten fĂŒr Verbraucher ein, und wies auf die extrem hohen Errichtungskosten einer Schnellladestation, und das sehr hohe Investitionsvolumen hin. Immerhin wurden letztes Jahr 70 Schnellladestationen in ganz Österreich errichtet. Diese stellen ein Sicherheitsnetz fĂŒr jeden Elektromobilisten dar, jeder Ort in Österreich ist somit auch mit kleinen Kurzstreckenfahrzeugen erreichbar.

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Weiters gab es Fragen zum weiteren Ausbau des Netzes, und hier konnte Dr. Fischer aus erster Hand von den Problemen bei den Verhandlungen ĂŒber neue Standorte berichten. Die Mitglieder und Freunde des EMC konnten sich so einen kleinen Einblick in die tĂ€gliche Arbeit eines CEOÂŽs verschaffen.

Was ist fĂŒr die Zukunft bei Smatrics geplant?

Auch ein Ausblick auf die kommenden Jahre wurde gegeben. Smatrics wird kĂŒnftig auch Ladeinfrastruktur fĂŒr Gemeinden, Vereine, Skigebiete, Hotels, Firmen usw. anbieten, und so das Netz weiter ausbauen. Auch an einer Leistungserhöhung der Ladeströme der Stationen auf 150 kW und mehr wird gearbeitet. Man will die „OMV der Zukunft“ werden, und dieses Ziel schien an diesem Abend sehr realistisch.

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Insgesamt ein hochinteressanter Abend, an dem nach Abschluss der Podiumsdiskussion auch wieder der Stammtisch-Alltag einkehrte. Man fachsimpelte noch bei Speis und Trank, und traf sich mit netten Menschen, denen ElektromobilitÀt, und damit die Umwelt, am Herzen liegt.

Aber auch die FĂŒhrungsetage von Smatrics ging nicht mit leeren HĂ€nden nach Hause. Kamen doch aus dem Publikum einige Anregungen fĂŒr mögliche Abrechnungsmodelle, die auch fĂŒr Smatrics sehr interessant waren – z.B. fĂŒr den Winter einen eigenen Tarif einzufĂŒhren, da das Laden bei tiefen Temperaturen selbst an Schnellladern um einiges lĂ€nger dauert.

Quelle: www.emcaustria.at
Autor: Wolfgang Vallant | www.ecario.info

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