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Renault installiert weltweit größte Photovoltaik-Anlage der Automobilbranche!

Renault mit größter Photovoltaikfläche weltweit

Foto: Renault Deutschland

Renault ist mit seinen Z.E.-Projekten weiterhin sehr aktiv. Seit Mai läuft die Renault Z.E.-Tour mit Stationen in ganz Europa. Bis November gibt es in Deutschland, Österreich, Belgien, Spanien, Frankreich, Irland, Italien, die Niederlande, Portugal, Großbritannien und der Schweiz zahlreiche Informations- und Testveranstaltungen.

Was ich aber mit Freude erfahren habe, dass Renault derzeit die weltweit größte Photovoltaikfläche der Automobilbranche installiert. Auf den Dächern von sechs seiner Produktionsstätten in Frankreich (Douai, Maubeuge, Flins, Batilly, Sandouville, Cléon) verlegt das Unternehmen gemeinsam mit dem Spezialisten Gestamp Solar bis Anfang 2012 400.000 Quadratmeter Solarpaneele. Dies entspricht einer Fläche von rund 60 Fußballfeldern. Die auf diesem Weg pro Jahr erzeugten 59 Megawatt würden ausreichen, eine 15.000-Einwohner-Stadt mit Energie zu versorgen.

In einer ZDF/Arte-Dokumentation wird erwähnt, dass ca. 10 m² Photovoltaik für 10.000 elektrische Kilometer im Jahr reichen würden. Rechnet man das hoch könnten diese 400.000 m² sage und schreibe 40.000 Elektroautos ein Jahr lang mit Strom für 10.000 km versorgen. Das ist doch mal echt nachhaltig und erneuerbare Energien gibt es ja echt im Überfluss (Sonne, Wind, Erdwärme).

Gerade, wo Frankreich ja leider extrem viel Atomstrom hat, finde ich diesen Schritt von Renault sehr begrüßenswert und zeigt die Richtung an, wie es sein soll: Elektroautos + Photovoltaik – ein starkes Team!

Photovoltaikpark von Douai

So wird ein Teil der 6 Photovoltaikparks aussehen – hier ein Planungsbild vom Standort Douai  Foto: Renault

… ein Kaffee für den Autor ;-)… ein Kaffee für den Autor ;-)

Ein Kommentar

  1. otto f. krammer says:

    Erdöl als Rest der vor hunderten millionen Jahren entstandenen Biomasse, welcher von der Sonnenenergie lediglich weniger als 2% gespeichert hat, 98% haben davon die Luft erwärmt, ist ein einmaliger und unwiederbringlicher Schatz, welchen es zu hüten gäbe, aber er wird mit sehr schlechtem WIrkungsgrad in Motoren verbrannt um damit bequem einige Kilometer zurückzulegen und mittels der Abgase unsere Umwelt zu belasten.
    Lediglich an die 0,04 bis 0,06% der gespeicheren Sonnenenergie gelangen so auf die Strasse.
    Besser und wirtschaftlicher ist es, mittels Solarstrom aus PV-Modulen zu fahren, denn da ist der Wirkungsgrad des Antriebes über 10% der Sonnenstrahlung, welcher über die Fahrbatterie und den Antriebsmotor auf die Strasse gelangt.
    Schon mit einem Elektrofahrrad kann man an die 90% des sonst verbrauchten Treibstoffes von der Tankstelle einsparen und damit bezahlt sich ein solches E-Bike schon in 2 Jahren.
    Das ist auch ein außerst wichtiger Beitrag für den Umweltschutz.
    Die Chinesen haben schon vor 15 Jahren begonnen Elektrofahrräder und solche ANtriebsmotoren herzustellen und wir müssen diese von dort importieren, bis in einigen Jahren auch in Europa dieseFahrzeugkomponenten hergestellt werden. Mangels an dafür nötigen Lithiumbatterien ist ein solches Fahrzeug in Europa noch nicht vollständig herstellbar. Eine Fabrik wird derzeit bei Graz von Magna gebaut und BASF hat dazu im März einen Patentvertrag mit dem Shareholder unterzeichnet.

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