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Renaults Twizy ist ab sofort bestellbar!

Die nach vorne klappenden FlĂŒgeltĂŒren, benötigen seitlich keinen Platz, was in der City natĂŒrlich nur von Vorteil ist. Foto: Renault Österreich

Ab heute kann der rein elektrisch betriebene Cityflitzer Renault Twizy in Österreich und Deutschland bestellt werden. Das dritte Elektrofahrzeug der französischen Marke wird dann ab April zum Einstiegspreis von 6.990 Euro ausgeliefert. ZuzĂŒglich zum Kaufpreis mieten Kunden den leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku je nach Laufzeit und -leistung zum Pauschalpreis ab 50 Euro pro Monat (inklusive Mehrwertsteuer).

Das völlig neu entwickelte Fahrzeugmodell fĂŒr den Innenstadtverkehr bietet zwei Personen Platz und steht in zwei Varianten zur Wahl: Der Twizy 45 mit 4 kW/5,5 PS und 45 km/h Höchstgeschwindigkeit kann ab 16 Jahren mit dem Mopedausweis gefahren werden. Der Twizy 80 in der StandardausfĂŒhrung leistet 13 kW/18 PS und ermöglicht 80 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Zum Schutz gegen Wind, Staub und NĂ€sse sind fĂŒr alle Ausstattungen optional halbhohe FlĂŒgeltĂŒren mit transparentem unterem Segment erhĂ€ltlich. Außerdem bietet Renault fĂŒr den City-Stromer das Panoramadach an.

Der Twizy kombiniert herausragende Wendigkeit mit praxisgerechter Sicherheit. Die Basis fĂŒr die passive Sicherheit bildet die hochsteife Fahrgastzelle in Kombination mit einem aufprallabsorbierenden und programmiert verformbaren Vorbau. Vier RĂ€der und der tiefe Fahrzeugschwerpunkt erhöhen die Sicherheit gegenĂŒber Motorscootern zusĂ€tzlich. Die serienmĂ€ĂŸige Sicherheitsausstattung des Twizy 80 und Twizy 45 umfasst darĂŒber hinaus den Fahrerairbag und den 4-Punkt-Sicherheitsgurt vorne.

Weiteres Sicherheitsmerkmal wird im Laufe des Modelljahrganges der serienmĂ€ĂŸige Warnton „Z.E. Voice“ erhĂ€ltlich sein. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten sind Elektrofahrzeuge nahezu lautlos unterwegs. Um FußgĂ€nger, Kinder und Radfahrer auch akustisch vor dem herannahenden Fahrzeug zu warnen, kann der Twizy Fahrer am rechts vom Lenkrad positionierten Schaltstock den Warnton aktivieren. Auf Fahrten außerhalb von Wohngebieten oder verkehrsberuhigten Zonen lĂ€sst sich das Signal wahlweise abschalten.

Der Drehstrom-Asynchronmotor des Renault Twizy sitzt an der Hinterachse. Das mit einer konstanten Untersetzung verbundene Aggregat ermöglicht gute Beschleunigungswerte und hohe AgilitĂ€t ohne zu schalten. Der Elektromotor stĂ¶ĂŸt keinerlei Abgase aus, weder CO2 noch Rußpartikel, und stellt ein maximales Drehmoment von 33 Nm (Twizy 45) bzw. 57 Nm (Twizy 80) vom Start weg zur VerfĂŒgung. Dies ermöglicht eine besonders kraftvolle Beschleunigung: Der Spurt aus dem Stand auf 45 km/h ist in 9,9 (Twizy 45) bzw. 6,1 (Twizy 80) Sekunden möglich, womit der Twizy so flott unterwegs ist wie ein großer Motorroller.

Meiner Meinung nach ist der Twizy ein lustiges Konzept, welches gerade in sehr großen StĂ€dten – Bsp. Paris – vielleicht ganz gut ankommen könnte. Ich war vor 2 Jahren das erste Mal in Paris und war ĂŒberrascht, dass es dort wahnsinnig viele Piaggio MP3s unterwegs sind. Diese Motorroller mit doppeltem Vorderrad setzten sich in Österreich und Deutschland ĂŒberhaupt nicht durch – in der französischen Hauptstadt jedoch extrem. An diesem Beispiel sieht man auch, dass man nicht davon ausgehen darf, dass ein Fahrzeugkonzept in allen LĂ€ndern und StĂ€dten gleich gut ankommen muss.

Dass Renault kĂŒnftig auch auf ein FußgĂ€nger-WarngerĂ€usch setzen wird, erfreut wahrscheinlich viele E-Auto-Enthusiasten nicht besonders. Gerade die geringe GerĂ€uschentwicklung bei den Elektroautos ist so faszinierend. NatĂŒrlich geht Sicherheit immer vor, aber in unserer modernen HighTech-Welt lĂ€sst sich ein FußgĂ€nger-Warnsystem sicher auch eleganter lösen. Wie wĂ€re es z.B. wenn erst dann ein Warnton automatisch abgegeben wird, wenn sich ein FußgĂ€nger dem Auto zu sehr nĂ€hert. Sollte es wirklich knapp werden, wird dann noch ein Notbremsassistent aktiviert. Dieser ist z.B. im Zoe an Bord und sogar bereits beim VW up! serienmĂ€ĂŸig dabei. Aber Renault löst das im Vergleich zu anderen Herstellern ja schon mal so, dass man den Warnton auch deaktivieren kann. Aber zu der kĂŒnstlichen Sound-Thematik möchte ich sowieso einmal einen eigenen Artikel schreiben. Ihre Meinung zu dem Thema interessiert mich natĂŒrlich auch sehr.

 

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