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Say Hello to the New Model X! „Falcon Doors“ included…

Eben habe ich bemerkt, dass Tesla auf Facebook sein Profilbild geändert hat. War vor der Präsentation noch die schwarze Silhouette zu sehen, gibt es jetzt Model X mit geöffneten „Falcon-Doors“ zu sehen. So wie es aussieht, ist es Tesla mit den Flügeltüren wirklich ernst. Diese scheinen nicht Prototyp-spezifisch zu sein, sondern wirklich so in Serie zu gehen. Schön zu sehen sind die Flügeltüren in einem Video, den ich auf greenmotorsblog.de entdeckt habe. http://www.greenmotorsblog.de/elektroautos/tesla-model-x-%e2%80%93-schneller-als-ein-911er-geraumiger-als-ein-audi-q7-video/

Flügeltüren sind ja besonders bei Prototypen und Konzeptstudien beliebt – ich habe oft den Eindruck, man möchte damit möglichst futuristisch wirken. Ob Flügeltüren wirklich im Alltag so praktisch sind, ist auch fraglich – vor allem weil diese meist viel Platz brauchen, um zu öffnen. Das wird auch der Grund sein, warum diese eigentlich nie in Serie gehen. So wie es aussieht hat Tesla einerseits den Mut, damit in Serie zu gehen und andererseits scheint es sehr klug gelöst. Die Türen klappen nämlich nicht seitlich wie ein Scharnier auf und brauchen dann zu viel Platz, sondern sie gehen zuerst vertikal in die Höhe, um dann ähnlich dem Flügelschlag eines Falkens ganz zu öffnen. Schaut auf alle Fälle sehr spektakulär aus – und, wenn ein solches Feature in ein Elektroauto hinein gepackt wurde, ist das nur gut und recht – denn es unterstreicht deren Innovationsgeist.

Ich werde wahrscheinlich noch öfters darauf zu sprechen kommen und hoffentlich niemanden damit nerven – aber die Ähnlichkeit in Teslas Marketing-Taktik ist der von Apple wirklich frappierend ähnlich. Man nehme z.B. den Spruch aus dem Profilbild von Facebook: „Say hello to the new Model X“ und betrachte dann mal diesen Video von Apple von 1998 http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=P5SCCisJHB0

„Say Hello…“ war stets ein beliebter Spruch bei Neuvorstellungen von Apple. Normalerweise finde ich es nicht so gut, wenn verschiedene Firmen sich in ihren Werbe- und Image-Strategien ähneln – aber in diesem Fall erscheint es fast so als ob es ausgemacht wäre oder Teil des Konzeptes ist. Apple und Tesla verbindet beide, dass sie extrem innovativ sind und den Mut haben als Marktnischen-Hersteller komplett neue Wege zu gehen. Und wie man mit dem iphone gesehen hat, wird mit der richtigen Idee ein Nischenprodukt zum beliebten Massenprodukt. Wenn dies noch dazu beiträgt, dass sich das Elektroauto ähnlich durchsetzt wie das iphone soll uns deren ähnliche Strategien Recht sein. Dann ist es im Sinne einer guten Sache – nämlich der, das Auto umweltfreundlich, nachhaltig und effizient zu machen und so in eine neue Ära der „auspufflosen“ Automobilgeschichte vorzudringen.

… ein Kaffee für den Autor ;-)… ein Kaffee für den Autor ;-)

  1. Schon eine coole Karre, obwohl mit persönlich ein bissel zu wenig eigenständig. Letzten Endes schaut der Model X wie ein aufgebockter Model S aus, die Front ist extrem ähnlich. Mehr Bodenfreiheit hätte ich mir ebenfalls gewünscht, trotzdem dürfte es spannend werden, wie sich der Model X im Verkauf macht.

    • Hallo Dennis,
      mir gefällt das Modell X schon sehr gut, wobei ich dir Recht gebe, von der Optik könnte er vielleicht etwas spektakulärer sein. Gerade das Heck könnte etwas futuristischer sein. Was jedoch schon sehr futuristisch ist, das mit den Flügeltüren. Obwohl ich da schon Bedenken habe, wie und ob das in Serie gehen kann. Auch gibt es bei Modell X keine Rückspiegel. Diese werden durch Kameras ersetzt und im Innenraum per LCD widergegeben. Das ist so zwar in Deutschland erlaubt, nicht jedoch in Österreich.

      Aber bis Model X auf die Straßen kommt, dauert es ja doch noch ein Weilchen. Aber ich finde es toll, was Tesla alles zustande bringt und super, dass es jetzt auch noch einen Allrad geben wird.

      Jetzt warte ich nur noch auf einen Tesla Van, das wär dann meiner! :-)
      Gruß, Volker