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Start frei für den elektrischen Nissan Leaf in Österreich! Kostenpunkt € 37.490,- (exkl. Förderungen)

Bei Testfahrten mit 60 japanischen Journalisten auf der nordjapanischen Insel Hokkaido erwies sich der Nissan LEAF als voll wintertauglich. Foto: Nissan Österreich

Jetzt ist es auch in Österreich so weit. Der zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen Nissan LEAF feiert auch hierzulande (gleichzeitig mit Deutschland) seinen Verkaufsstart Ende Februar. Die Auslieferungen sollen dann Anfang April erfolgen.

Der Nissan LEAF eignet sich als erstes Großserien-Elektroauto ideal für die Familie. Zum Preis von € 37.490,- (exkl. Förderungen) erhalten die österreichischen Kunden nicht nur ein vollwertiges und praktisches, sondern auch ein sehr sicheres Auto, versehen mit großzügigen Garantiezusagen (Akku bis 5 Jahre oder 100.000 km). Um das bequeme und sichere Laden des Nissan LEAF zu gewährleisten, bieten Nissan und der Mobilitätsdienstleister „The Mobility House“ über Electrodrive Europe den österreichischen Käufern optional ein Energiepaket an, das Ladestation, Installationscheck und ein Ökostrom-Zertifikat beinhaltet.

Vorschusslorbeeren bringt das erste in Großserie produzierte Elektroauto reichlich mit. Als erstes Elektroauto überhaupt wurde es zum „Auto des Jahres 2011″ in Europa gewählt; darauf folgte die Kürung zum „World Car of the Year“ in New York. Der E-Motor leistet satte 80 kW/109 PS und stellt ein Drehmomentmaximum von 280 Nm bereit. Damit beschleunigt der LEAF problemlos bis auf 145 km/h. Prüfstein aller Elektromobilitätslösungen ist jedoch die Batterie. Hier verfügt der LEAF über 48 von Nissan entwickelte, laminierte Lithium-Ionen-Batteriemodule, die sicher im Unterboden des Fahrzeugs untergebracht sind. Sie ermöglichen im Europäischen Fahrzyklus eine Reichweite von 175 Kilometern. Dieser Durchschnittswert ist natürlich von vielen Faktoren abhängig, wie der individuellen Fahrweise oder der Verwendung von Heizung und Klimaanlage.

Der Nissan LEAF bietet nicht nur die modernste Antriebstechnologie am Markt, sondern auch eine reichhaltige Serienausstattung. So verfügt der LEAF beispielsweise über eine Klimaanlage, ein hypermodernes Navigationssystem, eine Bluetooth-Schnittstelle für die Freisprecheinrichtung und Audiostreaming, eine Rückfahrkamera, den Intelligent Key für schlüsselloses Öffnen und Starten und vieles mehr. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Kommunikation zwischen Fahrzeug und Smartphone bzw. PC. So lässt sich unter anderem der Ladezustand der Batterie überwachen.

Das Fahrzeug wird zunächst über ein Netz von sechs spezialisierten Nissan EV-Händlerpartnern vertrieben:
Zum Zeitpunkt des Marktstarts sind dies Nissan Wien, die Sonnleitner GmbH in Linz/Leonding, das Motodrom Sintschnig in Klagenfurt, die Spes Kraftfahrzeugtechnik GmbH mit einem Stützpunkt in Graz und einem in Brunn am Gebirge (ab März) und die Vogl&Co Autoverkaufsges.m.b.H. in Graz. Weitere Partner werden noch in diesem Jahr folgen.

Der Nissan Leaf kann meiner Meinung nach vor allem mit seiner wirklich sehr umfangreichen Serienausstattung punkten, dem ansprechenden und hochwertigen Innenraum inkl. geräumigen Kofferraum und einer Technik, die am neuesten Stand ist. Da wird die Latte gegenüber dem i-MiEV wirklich sehr hoch gelegt, der zumindest in Österreich bis vor kurzem fast gleich viel gekostet hat. Auch wenn der Leaf bei uns in Österreich ein wenig mehr als in unserem großen Nachbarland kostet (vgl. Deutschland: € 36.990,-), gibt es zumindest einige finanzielle Förderungen, die je nach Bundesland, bzw. Verwendungszweck (Privat oder Unternehmen) unterschiedlich sind. Diese schwanken zwischen € 1.000,- und € 5.000,-.
Nähere Infos dazu gibt es hier: http://e-connected.at/content/f%C3%B6rderm%C3%B6glichkeiten-%C3%B6sterreich
http://www.stromfahren.at/foerderungen
oder z.B. für Salzburg hier: http://www.klup-salzburg.at/foerderkatalog.html

Auch wenn mir persönlich das Design der Karosserie und auch die riesigen Scheinwerfer nicht ganz so gefallen wollen – auch könnte die Reichweite noch etwas größer sein – glaube ich, dass dieses Elektroauto sehr gute Chancen am europäischen Markt haben wird. Besonders lobenswert ist auch, dass Nissan das Fahrzeug in Großbritannien in Sunderland herstellen lässt. Auch der Akku wird dort gefertigt. Dass Nissan auf eine bereits längere Erfahrung im Bereich Elektromobile zurückblicken kann, wird in diesem Bericht über einen 1947 entwickelten „Leaf-Vorgänger“ mein-elektroautos.com gut dargestellt. Einfach süß dieser Elektro-Oldie. {:-)

… ein Kaffee für den Autor ;-)… ein Kaffee für den Autor ;-)

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