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Ob Elektroauto oder Verbrenner – viele Bauteile bleiben gleich

Renault Elektroauto-Flotte

Renaults Z.E.-Flotte: Twizy und ZOE sind von Grund auf Elektroantrieb konzipiert. Den Renault Kangoo gibt es mit gleicher Karosserie auch als Verbrenner, Ersatzteile sind deswegen leichter zu kriegen. Foto: Renault Marketing 3D Commerce

Sponsored Post: Auch wenn immer mehr Anbieter im Automobilsektor auf den Elektro-Hype aufspringen und ihre Produktpalette erweitern, so ist dies dennoch für Bastler und Schrauber zunächst kein großes Hindernis. Denn vor allem bei kleineren Schäden legen immer noch die meisten Menschen gerne selber Hand an, anstatt die Reparaturen oder Änderungen von einer Werkstatt für teures Geld durchführen zu lassen.

Von Reparatur bis Tuning – selbermachen ist günstiger

Die Preise in den heutigen Werkstätten kann man kaum noch bezahlen. Neben den oftmals überhöhten Preisen für die Ersatzteile zahlt man für den Stundentarif der Werkstattmitarbeiter oftmals ein kleines Vermögen. Aus diesem Grunde greifen immer noch sehr viele Menschen selber zum Werkzeugkoffer, wenn kleinere Reparaturen am Auto zu erledigen sind. Dies wird sich auch mit der immer größeren Verbreitung von Elektroautos so schnell nicht ändern. Denn auch diese basieren in vielen Fällen auf dem Chassis und der Karosserie der bisher genutzten Benziner oder Diesel-Fahrzeuge und können ebenso leicht repariert werden.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Elektro und Benziner?

Grundsätzlich sind die Unterschiede nicht so gewaltig, wie man vielleicht vermuten würde. Wenn man vom Motorraum, dem Antriebsstrang und natürlich dem Akku absieht, unterscheiden sich die meisten Automodelle äußerlich nicht großartig. Das bedeutet vor allem, dass man bei den meisten Maßnahmen an der Karosserie oder dem Innenraum problemlos die bisher genutzten Ersatzteile weiterhin nutzen kann. Auch die Beleuchtung des Fahrzeuges wurde in der Regel nicht geändert, so dass auch hier ein schneller Austausch mit den bisher erhältlichen Ersatzteilen möglich ist. Dies bedeutet natürlich, dass man auch in der Lage ist das neue Elektro-Auto optisch ohne großen Aufwand zu tunen und somit zu verbessern.

Neuentwicklung oder „Antriebs-Umwandlung“

Ein Tesla Model S, der Nissan Leaf, der BMW i3, der iMiEV, oder großteils auch der Renault ZOE sind „Electric cars from the ground up“, wie es Tesla gerne bezeichnet. Bei solchen schaut es mit Ersatzteilen und „Do it yourself“ etwas schwieriger aus.

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Im Motorraum des e-up! schaut es doch etwas anders als im konventionellen up! aus. An der Karosserie, dem Fahrgestell und dem Innenraum gibt es jedoch fast keine Unterschiede. Foto: Volkswagen Deutschland

Viele auf dem Markt erhältlichen Elektroautos sind jedoch keine kompletten Neu-Entwicklungen, sondern basieren auf einer Karosserie, die auch mit „konventionellen“ Antrieb zu haben sind. Für einen besseren Überblick habe ich hier eine Liste von Elektroautos zusammengestellt, die auch einen „Benzinbruder“ haben. Dadurch ist eine bessere Verfügbarkeit von Ersatzteilen für private Bastler gewährleistet.

Elektroautos auf Basis einer Verbrenner-Karosserie:

  • Citroen Berlingo Electric
  • Ford Focus Electric
  • Karabag New500 E
  • Kia Soul EV
  • Mercedes SLS AMG Electric Drive
  • Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive
  • Nissan e-NV200 Minivan Evalia
  • Peugeot Partner Electric
  • Renault Fluence Z.E.
  • Renault Kangoo Z.E.
  • smart fortwo electric drive
  • VW e-Golf
  • VW e-up!

Wovon man als Schrauber unbedingt die Finger lassen sollte

Grundsätzlich sollte man, auch als erfahrener Schrauber, die Finger aus dem Motorraum und vor allem von der Batterie des Elektroautos (Video mit Prof. Dr. Ehrenberg vom KIT) lassen. Hier kann man in der Regel deutlich mehr kaputt machen, als reparieren und vor allem der direkte Umgang mit der Batterie stellt ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar, beträgt die Spannung meist lebensgefährliche 400 V Gleichstrom oder sogar mehr.

Sollten hier Probleme oder Schwierigkeiten auftreten ist es in jedem Fall sinnvoll die nächste Elektroauto-Fachwerkstatt aufzusuchen und sich dort fachlichen Rat zu holen; bei Mietakkus wie z.B. bei Renault würde man außerdem auch noch rechtliche Probleme bekommen, da die Batterie fremdes Eigentum ist.

Bei allen anderen Bereichen ist dem Schrauberherz jedoch Tür und Tor geöffnet (sofern die allgemeine Betriebserlaubnis nicht verletzt wird). Hier kommt es nur noch darauf an, die passenden Ersatzteile für das spezielle Fahrzeug zu finden.

Gut und günstig die passenden Ersatzteile finden

Auch für das neue Elektroauto findet man schnell und einfach die passenden Ersatzteile im Internet. Da die Preise bei den Werkstätten und Fachhändlern oftmals enorm teuer sind, bietet sich dieser Weg geradezu an. So findet man zum Beispiel bei www.teilestore.at eine große Auswahl an passenden Ersatzteilen für die unterschiedlichsten Autotypen. Hierbei wird grundsätzlich erst einmal nicht unterschieden, ob es sich um einen Verbrenner- oder ein Elektrofahrzeug handelt, solange die Bauteile gleich sind. Erst wenn sich signifikante Unterschiede ergeben, kann es hier zu Differenzierungen kommen.

Doch vor allem an der Karosserie, an den Spiegeln, Schwellern und Stoßfängern gibt es in der Regel kaum Änderungen, so dass diese Teile problemlos verbaut werden können.?? Es zeigt sich also, dass auch der Kauf eines Elektroautos kein Grund sein muss das liebste Hobby aufzugeben und kleinere Verbesserungen oder Reparaturen in der Werkstatt durchführen zu lassen. Bei vielen Herstellern können beinahe alle Ersatzteile vom Benziner oder Diesel ebenfalls für das Elektrofahrzeug genutzt werden, ohne dass es hierbei zu Schwierigkeiten bei der Montage kommt.

Wie sind eure Erfahrungen mit Reparaturen und Ersatzteilen für Elektroautos? Über Erfahrungsberichte freuen wir uns.

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