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my1.ECAR: Hurra – meine Wallie ist da!

crOhm Ladestation

my1ecar Renault ZOE Tagebuch

Tag 10 der Strombaustelle: Das zweit-Wichtigste bei meinem „Elektroauto-Switch“ überhaupt – meine mobile Ladestation des Schweizer Herstellers crOhm ist heute wohl behalten angekommen.

Das Wichtigste bei meinem persönlichen Abschied aus der Welt der „Töff-Töffs“ (Benziner, Diesel & Co) ist natürlich das Elektroauto. Aber was wäre das E-Auto ohne der geeigneten Infrastruktur. Das Um und Auf dazu ist eine gute Ladestation, die in den meisten Fällen vom zertifizierten Elektriker stationär in Garage oder Carport installiert wird.

Der Renault ZOE setzt zum Glück auf den EU-weiten Standard Typ 2 von Mennekes. Das Geniale bei ZOEs Ladesystem (das Ladegerät ist im Auto eingebaut) ist die hohe Flexibiltät und vor allem die verschiedenen Ladegeschwindigkeiten. Diese reichen von geschätzten neun Stunden bis zu nur 30 Minuten. Abhängig ist dies von der gewählten/verfügbaren Stromstärke, der Spannung und der Anzahl der Strom führenden Phasen.

Viele Ladestationen am Markt, aber welche ist die Richtige?

Es gibt eine kaum zu überschauende Anzahl an Ladestationen; Modelle mit einstellbarer Stromstärke (Ladegeschwindigkeit) sind jedoch rar gesät. Gerade für ZOE-Fahrer ist das aber ein wichtiger Punkt. Einerseits möchten wir gerne mal schnell laden können, wenn nötig – über Nacht oder gerade Photovoltaik-Besitzer möchten dann aber auch öfters langsamer laden. Oft genug hört man ja auch, das schnelle Laden sei nicht gut für die Batterien. Aber auch aus anderen Gründen kann es notwendig sein, die Stromstärke (A) zu regulieren. Haushalte mit älteren Leitungen und schwachen Sicherungen oder ein Laden an Schuko-Steckdosen können dies erforderlich machen.

Mobil und doch stationär

Ich bin total happy, dass ich mit der EVSE1M40 eine Ladestation gefunden habe, die all diese Anforderungen erfüllt. Davon abgesehen hat sie gegenüber den meisten stationären Ladestationen den Vorteil, dass sie eben mobil ist. Es gibt von dem Schweizer Hersteller crOhm auch eine Version für die Wand (Wallbox), die im gleichen Gehäuse daher kommt und nur wenige Unterschiede aufweist. Meine Idee war es aber, zwei Fliegen mit einer Klatsche zu erwischen. Stationär und mobil laden – und das mit der gleichen Wallbox. Unterwegs ist es von Vorteil, wenn die Ladestation kompakt ist (ca. gleich groß wie ein Din A4-Blatt), einen Tragegriff hat, ein Schloss zum Absperren, Standfüße und auch spritzwasserfest ist. Verwende ich dieselbe zu Hause stationär stört dies aber auch nicht. Deswegen kommt meine „Wallie“ dann einfach am Parkplatz in einen Ladeschrank (siehe Tagebuch und weitere Berichte), wo ich sie dann auch noch gegen Diebstahl absichern werde.

Trari Trari die crOhm ist da!

Heute am 10. Juni war es endlich so weit. Meine Wallie ist gut im oberösterreichischen Salzkammergut angekommen, nachdem sie in der Schweiz in Handarbeit fein säuberlich zusammen gesetzt wurde. Es war alles sehr gut eingepackt und mit der Ladebox sind auch noch einige Kabel und Adapter mit geliefert worden. An der EVSE1M40 ist standardmäßig ein fünf Meter langes 5×6 mm² Kabel mit CEE 32 A (fünfpolig) fix montiert. Somit wird jeder Baustellenstecker beinahe zur Schnell-Ladestation.

Renault spricht beim Laden mit 22 kW (400 V, dreiphasig, 32 A) vom „Beschleunigten Laden“. Der Renault ZOE ist mit dieser Art der Ladung in 1 Std. zu 80 % voll, etwa 1,5 h wird es dauern bis der Akku zur Gänze voll ist. Für mich persönlich ist das schon ein sehr schnelles Laden, vor allem wenn ich mit dem Nissan Leaf vergleiche.

Das Auspacken von wichtigen Produkten ist natürlich immer sehr spannend. Deswegen habe ich dazu – bei Apple Computern sehr beliebt – einen „Outboxing“-Video gedreht. Das Video der „spektakulären“ Auspackzeremonie gibt es demnächst hier zu sehen. ;-) Also – ich hoffe, ihr freut euch mit mir und hoffen natürlich schwer, dass sich die crOhm mit dem ZOE gut bewähren wird.

Hier findet ihr noch einige Infos zu den Ladestationen von crOhm: http://crohm.ch

Oder ihr schreibt an Martin Gern ein Mail: info@crohm.ch
Der kennt sich super aus und hilft euch gerne weiter.

crOhm Ladestation   crOhm und Adapter

… ein Kaffee für den Autor ;-)… ein Kaffee für den Autor ;-)

  1. Bernhard says:

    Lieber Elektroautor!

    Ich verfolge gespannt Deine Bauarbeiten und hatte mir schon Sorgen gemacht, wegen der langen Pause in der Berichterstattung.
    Jetzt würde ich mir nur noch wünschen, dass Du die vielen „h“s aus den Bildunterschriften entfernst. Beim Kabel gibt es nämlich nur „A“, keine „Ah“, die gibt es nur bei den Akkus.

    • Hallo Bernhard,
      glücklicherweise bin ich während den Bauarbeiten nicht verunglückt und es geht mir gut. {:-)
      Hab nur immer so viel um die Ohren, dass ich nicht so vil zum Bloggen komme, wie ich gerne würde.

      Bei den Bauarbeiten kommen noch Berichte (rückwirkend) zum Verspachteln, Vollwärmeschutz auftragen, Ladeschrank montieren und vor allem den Verteilerschrank einbauen und die CEE 32A (jetzt stimmts ;-) am Parkplatz montieren.

      Danke für deinen Hinweis mit den Ah. Hast natürlich voll recht, das eine sind ja Ampere – das andere Ampere-Stunden. Ist schon ein Unterschied. g*

  2. und wann kommt’s antitöfftöff?

  3. Wir können immer neue Fortschritte entdecken, egal in welcher Branche. Die Entwicklungsabteilungen sollte in jeder Firma gefördert werden, sonst bleibt man mit der Zeit stehen. Gerade für die Stadt oder die nähere Umgebung finde ich die Elektroautos toll, einfach so als Zweitwagen.

    • Da ich mein einziges Auto – einen VW Caddy hergegeben habe und nun „nur“ mehr den Renault ZOE habe, glaube ich daran, dass ein Elektroauto sehr wohl auch ein 1.-Wagen bzw. das alleinige Fahrzeug sein kann.

      Und wenn es mal auf Urlaub und echt weiter als sonst gehen sollte, dann macht man CARSHARING unter Freunden und Nachbarn.

      Ich habe schon 2 Leute, die mir zugesagt haben, wenn ich Urlaub fahre, können wir Autos tauschen. Dann stromt er durch die Gegend und „brumme“ mit seinem Benziner ausnahmsweise in Richtung Urlaub.
      Werde aber noch weitere Leute fragen.

      Das Hauptproblem ist nicht, dass die Elektroautos zu wenig ausgereift sind, sondern dass die Infrastruktur der Ladestationen schlecht ist. Viele E-Tankstellen funktionieren einfach nicht. Wenn das besser wird, dann fahre ich auch mit meinem ZOE gerne in den Urlaub. Gibt halt dann mehr Kaffeepausen wie sonst, gibt’s Schlimmeres. {:-)

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