alle News / Renault

Das Schuko-Notladekabel für den ZOE – jetzt verfügbar!

Das Notladekabel für den Renault ZOE mit der inkludierten 14A-Steckdose.  Foto: Renault Deutschland

Das Notladekabel für den Renault ZOE mit der inkludierten 14A-Steckdose. Foto: Renault Deutschland

 

Das lange Warten hat ein Ende: Das Notladekabel für den ZOE ist da, womit das E-Auto jetzt auch an normalen Haushaltssteckdosen zu laden ist. Zumindest für Neuwagenkäufer.

Bei Konfiguration eines Neuwagens kann jetzt nämlich auch das sogenannte “Notladekabel” für den Renault ZOE mitgekauft werden. Dabei handelt es sich um ein Kabel, mit dem zu Hause über die normale Schuko-Steckdose, wie sie eben jeder hat, der Renault ZOE aufgeladen werden kann.

Mit 10A (2 KW) dauert der Ladevorgang jedoch gut 16,5 Stunden.
Auch 14A sind möglich, dann dauert das Laden immer noch gute 10,5 Stunden.

Für die 14A Lademöglichkeit muss jedoch eine spezifische 14-A-Steckdose mit integriertem Umschalter durch Fachpersonal montiert werden. So steht es jedenfalls auf der Z.E Charge Seite von Renault:

http://www.renault.de/renault-modellpalette/ze-elektrofahrzeuge/zoe/zoe/ze-charge/

Auch als Zubehör (quasi zum Nachrüsten) wird das Notladekabel erhältlich sein. Dies wird jedoch noch voraussichtlich bis ins 2. Quartal 2014 dauern. Das Kabel mit der Steckdose wird € 599,– kosten (exkl. Montage durch Fachpersonal (=Elektriker).

Für alle, die zu Hause keinen Drehstromanschluss (400V) haben oder nicht extra installieren wollen, könnte das eine Lösung sein. Vorausgesetzt man hat mit den langen Ladezeiten kein Problem. Natürlich macht es auch Sinn, wenn man oft an Orte fährt, wo es keine Möglichkeit zum Schnellladen gibt (Typ 2 Ladestationen mit 22 kW oder mehr), wohl aber eine normale Steckdose.

Falls ihr das Kabel im 3D-Konfigurator unter Optionen nicht finden solltet, auf der österreichischen Renault-Website ist es noch nicht online. Im deutschen Konfigurator jedoch schon. Also – doch noch etwas gedulden, Tee trinken und in der Zwischenzeit Starkstrom laden. Ich denke aber, dass es in Österreich auch bald verfügbar sein wird – hoffentlich. {:-)

Der Bericht wurde übrigens von Stefan Kopeinig beigesteuert, der sich mit viel Engagement auch für die Elektromobilität einsetzt. Er wird Elektroautor.com gelegentlich mit Gastbeitragen unterstützen, worüber ich mehr sehr freue. Unter www.we-drive.at betreibt er auch einen Blog und unter facebook.com/twizy.fluence findet ihr in auf Facebook. Ihr dürft ihn gleich mal ausgiebig „liken“. {:-) Danke Stefan!
… ein Kaffee für den Autor ;-)… ein Kaffee für den Autor ;-)

  1. ah, wirklich erfreulich. Besonders für Ausflüge wie in Gegenden wie Nord-Italien (Adria Küste) wo es offenbar überhaupt kaum Lade-Infrastruktur gibt, vielleicht noch jahrelang nötig.

    • Stimmt – Italien ist wirklich ganz übel von der Ladeinfrastruktur. Habe da auch mal überlegt mit dem ZOE nach Grado zu fahren. Da haben wir aber dann doch auf den Verbrenner der Freundin zugegriffen (ist in den letzten 7 Monaten nur 2 – 3 mal nötig gewesen).

      Das Thema Elektroauto scheint in Italien generell nicht von großem Interesse zu sein, da sich bei den italienischen Autobauern in dem Bereich nicht besonders viel tut. Schade. ;-(

  2. Bei Renault.fr ist das Notladekabel noch nicht als Zubehör zu finden. Im dortigen Konfigurator hingegen erscheint es als Serienausstatttung – also ohne Aufpreis. Das kann nicht stimmen, denke ich. Das dazugehörige Foto zeigt dasselbe Kabel wie hier, aber mit einem britischen ! Stecker (wenn man das Foto hier genauer betrachtet, sieht man, dass der Schuko-Stecker nachträglich angebracht wurde).

    Ich denke Renault.fr meint damit eigentlich, dass das normale Wallbox-Kabel (es ist von Notladekabel dort keine Rede) zur Serienausstattung gehört, und hat einfach das falsche Bild erwischt.
    Das ist absolut typisch Renault. Bei Renault.de sind die Informationen oft viel genauer und besser erklärt als bei Renault.fr.

    Caradisiac (dort wird das Notladekabel mit einem französischen Stecker gezeigt) erwähnt ein neues Batterie-Mietangebot für Leute mit einer jährlichen Laufleistung von weniger als 5000 km.
    Die Batteriemiete kostet dann EUR 49 monatlich. Man muss sich für 36 Monate engagieren und die vierteljährliche Laufleistung darf nicht 1250 km übertreffen.

    http://www.caradisiac.com/Renault-Zoe-le-cable-de-recharge-pour-prise-domestique-enfin-disponible-92012.htm#
    http://www.caradisiac.com/Renault-Zoe-une-offre-pour-les-petits-kilometrages-91765.htm

    • Das ist schon etwas eigenartig, dass die französische Website da keine korrekten Angaben bzw. Fotos hat. Danke für die Info.

      Generell ist das mit der niedrigeren Batteriemiete sicher eine gute Idee, obwohl 5.000 km im Jahr. Das ist schon arg wenig. Das sind nicht einmal 420 km im Monat. Aber es gibt schon auch genug Fälle, wo z.B. die Mütter am nur ihre Kinder mit dem 2. Auto in den Kindergarten bringen und wieder holen.
      Alle weiteren Strecken wird dann mit dem großen Van gefahren.

      Ich finde das mit der Batteriemiete generell gut. Allerdings sind nicht immer alle davon begeistert. Deswegen würde ich anstelle von Renault es so wie beim Leaf machen.

      1.) Batterie zum Mieten -› Auto günstiger
      2.) Batterie zum Kaufen –› Auto teurer

      Dann hat jeder die Wahl, wie er sich entscheidet.
      Elektroautor

  3. Jetzt könnt Ihr das „fast“ in der Überschrift (fast) streichen :) Kam heute im Newsletter:
    http://www.renault.de/renault-welt/umwelt/renault-ze/renault-zoe-kann-jetzt-an-jeder-steckdose-laden/

    „Das Kabel, inklusive 14-Ampere-Steckdose und Schutzschalter können ab sofort optional ab Werk bestellt werden. Kunden, die bereits einen ZOE fahren, können Kabel, 14-Ampere-Steckdose und Schutzschalter voraussichtlich ab März als Zubehör erwerben.“

  4. Der Schuko-Stecker des ‚Notladekabels‘ ist allerdings derart ungeschickt angebracht(siehe Bild oben links ), dass er unter extremen Zug steht: statt eines Winkelsteckers ein normaler Stecker und das Kabelstück viel zu kurz um einen zugfreien 90 Gradwinkel zu ermöglichen. Das Kabel unmittelbar beim Stecker war extrem gezogen und die Kontakte innen wohl beschädigt. Jedenfalls zeigte das Ladegerät zeigte ‚Fault‘ an u funktionierte nicht mehr.
    Der Elektriker montierte auf meinen Wunsch hin einen vernünftigen Winkelstecker damit das Kabel zugfrei und biegungsfrei zum Ladegerät geführt werden konnte.
    Leider mit dem Ergebnis, dass das Ladekabel wiederum nicht funktioniert, weil in dem Lagrand-Stecker wohl noch eine Thermoschutzfunktion eingebaut ist.
    Bin jetzt a d Suche nach einem neuen Lagrand-Stecker – allerdings nach Möglichkeit mit 90Grad Winkel.