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Nissan Leaf: Ein „High-Heel“ kommt selten allein…

Nissan Leaf 2.0

Der neue Nissan Leaf in der wunderschönen Kulisse von Schafberg und Mondsee Foto: astich-fotografie.at

Der „Elektroauto-Fahrer“ ist statistisch gesehen meistens ein Mann – die Person, die im Internet darüber schreibt umso häufiger. Grund genug, endlich auch eine „Elektroauto-Fahrerin“ auf Elektroautor.com zu Wort kommen zu lassen:
Andrea Stich, überzeugte E-Mobilistin aus Mondsee wird uns ab jetzt als „dieSTROMerin“ des öfteren mit e-mobilen Impressionen und Erfahrungen – aus der Sicht der Frau – bereichern. Heißen wir sie herzlich willkommen! ;-)

dieSTROMerin: „Ja, ich bin eine Frau und nein, es geht nicht ums Schuhe kaufen. Aber ich möchte euch erzählen, wie ein einzelnes „High-Heel“ zum „High-light“ werden kann.“
Nissan Leaf schwarz Mondsee

Der neue Nissan Leaf in der wunderschönen Kulisse von Schafberg und Mondsee Foto: astich-fotografie.at

Seit ein paar Monaten fahre ich ein neues Auto:

  • Eins ohne Gestank und ohne Lärm.
  • Eins, wo ich entspannt einsteige und auch nach einer Fahrt im Berufsverkehr
    entspannt wieder aussteige.
  • Eins, wo mir vor lauter begeistertem Grinsen keine Schimpfwörter mehr aus dem Gesicht fallen.
  • Eins, mit dem ich sogar an der Ampel so manchen „Testosteron-Gepumpten“ stehen lasse.
  • Eins, in dem ich fast das Gefühl habe, im Wohnzimmer zu sitzen.
  • Eins, wo Menschen am Straßenrand anhalten und freudig winken.
  • Eins, das Menschen zusammenbringt, die neugierig und offengeistig sind.
  • Eins, wo Pausen einfach sein dürfen.
  • Eins, das den Geräuschen der Natur den Vortritt lässt.
  • Eins, in dem Stille zur Fülle wird.
  • Eins, das auf dem Weg ist, die Energiewende zu unterstützen.
  • Eins, was unglaublich viel Fahrspaß mitbringt.

Die Rede ist vom ELEKTRO-AUTO.

Und in diesem Fall ein Elektro-Auto mit Besonderheit. Das Auto mit dem „e-pedal“ oder auch „High-Heel“. Der neue Nissan Leaf.

Mit diesem e-pedal kann man Gas geben und bremsen, ohne das Pedal zu wechseln.
Der Fuss kann ganz entspannt mit dem Pedal rauf und runter „smoothen“, je nach Bedarf.
Man hat förmlich das Gefühl, mit dem Untergrund magnetisch verbunden zu sein und spielt mit der Geschwindigkeit.
Sogar am Berg bleibt das Auto kleben und steht, egal ob rauf oder runter. (es gibt natürlich das Bremspedal für den „Notfall“)
Diese neue Leichtigkeit lässt fast vergessen, dass man im Auto sitzt.
Und spätestens nach der „EinSpielZeit“ willst du nichts Anderes mehr….

Lasst euch dieses außergewöhnliche, gefühlsechte Fahren nicht entgehen.
Ein Elektro-Auto mit „heel“, das „high“ macht!!!

dieSTROMerin

 

… ein Kaffee für den Autor ;-)… ein Kaffee für den Autor ;-)

7 Kommentare

  1. Josef Kronreif says:

    2018_08_16
    Elegie an die Elektromobilität!

    Für die elektrische Mobilität interessiere ich mich schon seit mehr als 20 Jahren.
    Fast immer sind es Männer die da Beiträge bringen und oft ist in der Diskussion
    eine heftige Keilerei mit dem gegenseitigen an den Kopf schlagen von Argumenten
    oder sogar Beleidigungen im Gange (Trollerei ist weit verbreitet).

    Ganz hoch erfreut bin ich von diesem Bericht der einfach die Freude zeigt die beim
    Fahren eines Elektroautos entstehen kann.

    Ich bin derzeit leider nur temporär elektrisch unterwegs – einmal im Jahr einen Tesla
    ausleihen, öfters ein E-Car-Sharing mit einem Zoe. In der Stadt Salzburg hat EMIL
    leider im Frühjahr geendet, das wurde von mir auch öfters genutzt.

    Danke für diesen Beitrag, der zeigt mir dass auch Frauen Freude mit dem elektrischen
    Fahren haben können ohne wegen Reichweitensorgen oder Ladepanik Abstand zu nehmen.

    mit herzlichen Grüßen aus Anif vom

    EnergischJo

    • Andrea Stich says:

      Danke für den herzlichen Kommentar!!

      Ja, ich habe RiesenSpaß an der ElektroMobilität an sich und insbesondere natürlich beim „Stromern“.

      Vor einem Jahr habe ich mich „infizieren“ lassen und bin dann gleich voll eingetaucht, d.h. ich habe sehr viel gelesen und gelernt, auch über die vielen, erstmal eher langweilig anmutenden technischen Dinge rund ums Auto, die sich dann als sehr spannend entpuppen können. (wollte einfach den leider oft falschen Thesen vieler Unwissender „Paroli mit Hintergrund“ bieten können)

      Trotzdem habe ich die technischen Details bei meinem Bericht weggelassen, da einzelne „Mängel“ (rapidgate, Reichweitenbedürfnisse, Ladehemmungen etc. ;) manchmal nur dazu führen, das E-Auto an sich schnell zu verteufeln, anstatt einfach mal Probe zu fahren und sich entspannt „verführen zu lassen“.

      Ja, und ich möchte die Menschen ein bißchen „anstecken“ mit dem „ELEKTRO-MOBILITÄTS-VIRUS“…
      vielleicht so wie ein LACHEN, das Andere ansteckt…

      dieSTROMerin

  2. Endlich eine zweite zoe pionierin

  3. Solarlichtblick says:

    Schöner Artikel, ganz wie die Bilder. Danke

  4. Eine Frau , die vielen Männern etwas voraus hat : HIRN !!!

    chapeau , ich ziehe meinen imaginären Hut vor dieser Dame…

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