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Dank Google Nose sollen Elektroautos nach Benzin riechen können

Screenshot: Google Nose Beta

Screenshot: Google Nose Beta

Gestern hat Google völlig überraschend einen neuen Dienst vorgestellt, der alles bis jetzt technisch Machbare in den Schatten stellt. Das noch im Beta-Stadium befindliche SMELLCD™ 1.8+ nutzt neue und bereits bestehende Technologien, um Menschen per Smartphone ein einzigartiges Geruchserlebnis zu bieten. Street Sense-Fahrzeuge von Google sind Millionen von Kilometern abgefahren und haben in einer einzigartigen Duftdatenbank 15 Millionen verschieden Außengerüche erfasst und indexiert.

Mit fast allen aktuellen Smartphones, PCs und Tabletts von Apple und Android können über spezielle Apps Gerüche direkt über die integrierten Lautsprecher wiedergegeben werden. Die Datenbank für die Nase umfasst auch sehr skurrile Gerüche wie „Nasser Hund“ oder „Moschusnoten“. Bei so vielen Gerüchen lässt es einen nicht verwundern, dass auch ausreichend Gerüche von herkömmlichen Benzin- und Dieselautos zu finden sind.

Ob das nun der Geruch (von „Duft“ möchte ich in einem Elektroauto-Medium ja nicht sprechen) eines 12-Zylinder und 550 PS starken amerikanischen Pick-Ups ist oder der qualmende Wankelmotor eines alten VW Käfers. Alles scheint mach- und riechbar zu sein und könnte, wer es mag, gerade bei Elektroautos den einen oder anderen Anhänger finden.

Kombiniert mit einer Auspuff-Attrappe und dem Sound-Generator von Remus handelt es sich dann zumindest für die Sinne Hören und Riechen FAST um ein „ganz normales Auto“. Wer’s mag.

Die Sinnhaftigkeit von diesen Dingen darf man hinterfragen, das Datum von gestern – dem 1. April auch! {:-)

Ja der April, der macht was er will. Aprilscherze sind in den letzten Jahren bei einigen Unternehmen sehr beliebt und ich habe mir gedacht, ich adaptiere die Idee von Google Nose ein wenig für unsere (zum Glück nicht stinkenden) Elektroautos.

Die Moral von der Geschicht: Alles, was im Internet steht, glaube besser nicht! Also seid ein bisschen vorsichtiger, was ihr liest – vor allem am 1. oder auch 2. April! {:-)

Eine erfolgreiche verkürzte „Apres-Osterwoche“ wünscht euch euer Elektroautor.

Google hat ihren Aprilscherz aber gewohnt professionell umgesetzt und sogar einen Video dazu veröffentlicht. Viel Spaß damit:

… ein Kaffee für den Autor ;-)… ein Kaffee für den Autor ;-)

2 Kommentare

  1. Gute Idee :-) mit dem Bericht! Hatte die Nachricht auch am 01.04. im Netz gelesen. Fand ich klasse von Google würde mich interessieren wie viele darauf reingefallen sind!

  2. Das wäre in der Tat interessant, wie viele darauf rein gefallen sind.

    Aber, auch wenn Google erstaunlich viele Daten aus den verschiedensten Website-Zugriffen interpretieren kann, das ginge dann vielleicht doch zu weit. Aber man könnte ja einen Button – ähnlich wie „Gefällt mir“ – „Kapiert“ oder „nicht kapiert“ einführen….. aber wer weiß, was alles noch kommen wird – in dieser verrückten Welt des Internets. {:-)

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